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EU-Initiative „Chancen für junge Menschen“

Die Initiative umfasst eine Reihe von Maßnahmen für 2012 und 2013, mit denen die Jugendarbeitslosigkeit gesenkt werden soll. Sie ist Teil der Bildungs- und Beschäftigungsinitiative der EU Jugend in Bewegung.

Ziele

Förderung arbeitsloser junger Menschen. Unterstützt werden sollen insbesondere

  • Schul- oder Ausbildungsabbrecher/-innen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Schullaufbahn fortzusetzen oder eine Berufsausbildung in nachgefragten Bereichen aufzunehmen;
  • Hochschulabsolventen/-absolventinnen, die erste Arbeitserfahrungen sammeln möchten.

Vorgehen

Förderung der Beschäftigung durch folgende Maßnahmen:

  • stärkere Nutzung des Europäischen Sozialfonds
  • innovative Ansätze
  • Vereinfachung der Arbeitssuche in einem anderen EU-Land
  • stärkere Partnerschaften zwischen Behörden, Unternehmen und Gewerkschaften auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene
  • strategische Leitlinien und Unterstützung vonseiten der Europäischen Kommission.

Im Rahmen des Europäischen Semesters (jährlicher Zyklus der wirtschafts- und haushaltspolitischen Steuerung) wird die Kommission die nationalen Reformprogramme der EU-Länder für 2012 bewerten.

In 15 Ländern liegen die Jugendarbeitslosigkeitsraten über dem europäischen Durchschnitt (November 2011: 22,3 %). Diese Länder hat die Kommission in bilateralen Treffen in Brüssel oder durch die Entsendung von Länderteams bei der Umsetzung der Initiative „Chancen für junge Menschen“ unterstützt.

Wichtigste Maßnahmen

Europäischer Sozialfonds (ESF):

  • Verstärkte Nutzung des ESF: Die EU-Länder können auf Mittel in Höhe von 30 Milliarden Euro zurückgreifen, die bisher noch keinen Projekten für 2007–2013 zugewiesen wurden.
  • 1,3 Millionen Euro an ESF-Mitteln für technische Hilfe können für den Ausbau der Berufsausbildung genutzt werden. Die EU-Länder wurden aufgefordert, ihren Beitrag zur Aufstockung der Mittel um 10 % zu leisten. Bis 2013 sollen 370 000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen sein.
  • Weitere drei Millionen Euro aus den ESF-Mitteln für technische Hilfe sollen Jungunternehmer/-innen und Unternehmer/-innen der Sozialwirtschaft zugute kommen.

Weitere Maßnahmen auf EU-Ebene:

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