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Demografische Analyse

Kind mit Großvater

Angesichts der alternden Bevölkerung, geringer Geburtenraten, veränderter Familienstrukturen und der Migration ist es wichtig, die derzeitigen Strategien der EU und der Mitgliedstaaten zu überarbeiten.

Im Anschluss an eine öffentliche Debatte wurden in einem EU-Strategiepapier von 2006 fünf Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels formuliert:

  1. Unterstützung der demografischen Erneuerung durch bessere Bedingungen für Familien und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie,
  2. Förderung der Beschäftigung – mehr Arbeitsplätze und ein längeres Erwerbsleben mit hoher Lebensqualität,
  3. Steigerung der Produktivität und Wirtschaftsleistung durch Investitionen in Bildung und Forschung,
  4. Aufnahme und Integration von Migranten in Europa,
  5. Gewährleistung nachhaltiger öffentlicher Finanzen für angemessene Renten, medizinische Versorgung und Langzeitpflege.

Europäisches Demografieforum

Auf dem seit 2006 alle zwei Jahre veranstalteten Europäischen Demografieforum können politische Entscheidungsträger, Interessenvertreter und Sachverständige aus ganz Europa ihr Wissen austauschen und über Strategien im Bereich demografischer Wandel diskutieren.

Zur Unterstützung dieser Debatten legen die Dienststellen der Kommission alle zwei Jahre einen Bericht über die Demografie der EU vor, in dem die wichtigsten Fakten und Zahlen zum demografischen Wandel zusammengefasst sind und Strategien erörtert werden.

Europäische Plattform für Investitionen in Kinder

Die Europäische Plattform für Investitionen in Kinder (EPIC) ist eine offene Plattform, über die Akteure und interessierte Nutzer innovative und wirksame Praktiken im Bereich Kinder- und Familienpolitik übermitteln können.

Sie setzt die von der „Sachverständigengruppe für Fragen der Demografie“ für die im Dezember 2012 ausgelaufene „Europäische Allianz für Familien“ geleistete Arbeit fort.

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