Beschäftigung, Soziales und Integration

Evaluierung und Folgenabschätzung

Die Kommission stützt sich bei den Evaluierungen und Folgenabschätzungen der Strategien und Fonds im Bereich Beschäftigung, Soziales und Integration auf die Grundsätze und Leitlinien für eine bessere Rechtsetzung.

Alle geplanten und laufenden Evaluierungen und Folgenabschätzungen in diesem Politikbereich finden Sie auf der Website der Kommission Ihre Meinung zählt!. Alle abgeschlossenen Evaluierungen und Folgenabschätzungen in den Bereichen Beschäftigung, Soziales und Integration seit 2014 sind unter „Dokumente zum Thema“ abrufbar.

Unsere Dienststelle befasst sich außerdem mit Evaluierungen und Folgenabschätzungen im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung.

Die Leitlinien für eine bessere Rechtsetzung sehen unter anderem eine Bewertung der Auswirkungen von Strategien und Fonds auf die Beschäftigung und die Gesellschaft vor. Die Folgen für Beschäftigung und Arbeitsbedingungen, Sozialschutz und Inklusion, Kompetenzen sowie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz müssen im Vorfeld sorgfältig abgewogen werden.

Den Sozialpartnern (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände) kommt bei der Folgenabschätzung eine besondere Rolle zu:

  • Sie werden in einem obligatorischen zweistufigen Konsultationsverfahren zu neuen EU-Initiativen im Sozialbereich befragt.
  • Treffen die Sozialpartner untereinander eine Vereinbarung, bei deren Umsetzung mit erheblichen Auswirkungen zu rechnen ist, kann die Kommission eine angemessene Folgenabschätzung durchführen. Diese Vereinbarungen auf EU-Ebene beziehen sich auf Rechtsvorschriften im Bereich der Sozialpolitik.
  • Zu Entwicklungen auf EU-Ebene mit sozialen Auswirkungen werden Ausschüsse für den sektoralen sozialen Dialog konsultiert.

Von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebene Studien zur Unterstützung von Evaluierungen und Folgenabschätzungen in den Bereichen Beschäftigung, Soziales und Integration finden Sie im Veröffentlichungskatalog.

Die Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten auch bei der Überwachung und Evaluierung des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Europäischen Fonds für die am stärksten benachteiligten Personen (FEAD). Dadurch wird ein kohärenter und vergleichbarer Datenbestand sichergestellt, und die Mitgliedstaaten erhalten Hilfe bei der Erstellung hochwertiger Analysen, Erhebung von Überwachungsdaten und Durchführung von Evaluierungen.

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