Beschäftigung, Soziales und Integration

Umstrukturierung

Umstrukturierung

Umstrukturierungen von Unternehmen, Unternehmensschließungen, Fusionen und Übernahmen, Betriebsverkleinerungen, Outsourcing, Produktionsverlagerung usw. sind für eine gesunde Wirtschaft unumgänglich, für die Betroffenen jedoch oft mit unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden. Die EU arbeitet daran, die negativen Auswirkungen von Umstrukturierungen abzufedern und den Arbeitnehmern dabei zu helfen, sich vor allem auf die Möglichkeiten zu konzentrieren, die sich aus derartigen Veränderungen ergeben. Sie setzt dabei unter anderem auf:

  • Antizipation des Wandels – Investitionen in Personal und Sachmittel zur Vorbereitung auf künftige Herausforderungen (insbesondere allgemeine und berufliche Bildung);
  • Abfederung der sozialen und beschäftigungsbezogenen Auswirkungen von Umstrukturierungen – Lösungsvorschläge zur Minimierung der sozialen Kosten. Aufforderung zur Information und Beratung der Arbeitnehmer.

Die EU hat viele Jahre aktiv zur Schaffung eines Rechtsrahmens für eine bessere Antizipation und sozial verantwortliche Durchführung von Umstrukturierungen beigetragen.

Rahmen der Kommission für die Antizipation von Veränderungen und Umstrukturierungen

Die Kommission hat im Dezember 2013 eine Mitteilung über einen Qualitätsrahmen der EU für die Antizipation von Veränderungen und Umstrukturierungen angenommen. In dieser Mitteilung geht die Kommission folgende Verpflichtungen ein:

  • genau zu verfolgen, in welcher Weise der Qualitätsrahmen in der EU Anwendung findet;
  • Monitoring-Berichte an das Europäische Parlament und die Sozialpartner zu übermitteln.

Im November 2018 veröffentlichten die Kommissionsdienststellen eine Bestandsaufnahme der Anwendung des Qualitätsrahmens. Dieser Bericht


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