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Langzeitpflege

Mit steigender Lebenserwartung erreichen immer mehr Menschen heute ein Alter, in dem Körper und Geist zu gebrechlich sind, um ohne Hilfe anderer Menschen auszukommen. Meistens sind es Verwandte, die die soziale Pflege übernehmen, vor allem Ehepartner und Kinder, größtenteils Frauen.

Doch wahrscheinlich wird in Zukunft die häusliche Versorgung durch Familienmitglieder zurückgehen, denn es gibt weniger Kinder in den Familien, und diese leben oft weit von ihren alten Eltern entfernt oder können aus anderen Gründen keine intensive Pflege leisten. Nur wenige EU-Länder bieten einen umfassenden Sozialschutz, der auch die Pflege im Alter gewährleistet.

Die EU fördert die Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern in diesem Bereich durch die offene Koordinierungsmethode. Dabei geht es vor allem darum, die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage bei der Langzeitpflege zu schließen und zu untersuchen, wie ältere Menschen möglichst lange selbständig bleiben oder es wieder werden können.

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