Die Aufbau- und Resilienzfazilität

Über die Aufbau- und Resilienzfazilität werden insgesamt 723,8 Mrd. EUR (zu jeweiligen Preisen) zur Förderung von Reformen und Investitionen in den Mitgliedstaaten bereitgestellt (385,8 Mrd. EUR an Darlehen und 338 Mrd. EUR an Finanzhilfen). Damit sollen die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie abgefedert, die europäischen Volkswirtschaften und Gesellschaften nachhaltiger und widerstandsfähiger gemacht sowie besser auf die Herausforderungen und Chancen des ökologischen und digitalen Wandels vorbereitet werden.

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Die großzügig ausgestattete Fazilität stellt den Mitgliedstaaten eine nachhaltige Erholung in Aussicht.

Die Fazilität wurde am 19. Februar 2021 rechtswirksam. Sie dient der Finanzierung von Reformen und Investitionen in den Mitgliedstaaten, die bis zum 31. Dezember 2026 umzusetzen sind.

Readying Europe for the future – the Recovery and Resilience Facility

Die Fazilität und NextGenerationEU

Die Fazilität ist das Herzstück von NextGenerationEU – einem befristeten Aufbauinstrument, das es der Kommission ermöglicht, Mittel für die Behebung der unmittelbar coronabedingten wirtschaftlichen und sozialen Schäden aufzubringen. Die Fazilität ist auch stark an den Prioritäten der Kommission ausgerichtet, um im Sinne des grünen und digitalen Wandels eine nachhaltige und inklusive Erholung sicherzustellen.

Die Fazilität bietet die beispiellose Chance, die Erholung in Europa zu beschleunigen und den parallel angestrebten grünen und digitalen Wandel noch energischer anzugehen. Die Kommission wird prüfen, inwieweit die nationalen Pläne die Ziele, 37 % der Ausgaben für Klimaschutzinvestitionen und 20 % der Ausgaben zur Förderung des digitalen Wandels vorzusehen, einhalten.

 

RRF green and digital

Dank der Fazilität können Investitionen und Reformen gezielt in europäischen Schwerpunktbereichen erfolgen – mit greifbaren Vorteilen für die europäische Wirtschaft und Gesellschaft. Konkret sollten Themen angegangen werden, die für den ökologischen und digitalen Wandel notwendig sind und erhebliche beschäftigungs- und wachstumsfördernde Investitionen erfordern. Die Kommission hat den Mitgliedstaaten ausdrücklich Investitions- und Reformpläne in folgenden Bereichen nahegelegt:

 

Flagship areas for investments and reforms

 

Die nationalen Aufbau- und Resilienzpläne

Um die Unterstützung aus der Fazilität in Anspruch nehmen zu können, müssen die Mitgliedstaaten der EU-Kommission zuerst nationale Aufbau- und Resilienzpläne mit den bis Ende 2026 umzusetzenden Reformen und Investitionen vorlegen.

Jeder Plan sollte wirksame Lösungen für die im Rahmen des Europäischen Semesters ermittelten Herausforderungen vorschlagen, wobei den länderspezifischen Empfehlungen des Rates von 2019 und 2020 besondere Aufmerksamkeit gelten sollte. Er sollte auch vorsehen, dass der grüne und digitale Wandel vorangetrieben und die Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten robuster aufgestellt werden.

Nachdem die nationalen Pläne eingereicht wurden, prüft die Kommission sie innerhalb von zwei Monaten und gießt sie inhaltlich in verbindliche Rechtsakte. Auf der Grundlage eines Vorschlags der Kommission hat der Rat in aller Regel vier Wochen Zeit, den Kommissionsvorschlag anzunehmen. Wird der Vorschlag im Rat angenommen, kann die Auszahlung einer Vorfinanzierung in Höhe von 13 % in die Wege geleitet werden.

Über die nachstehenden Links gelangen Sie zu den einzelnen Mitgliedstaaten. Dort finden Sie den Entwurf bzw. endgültigen Plan des Mitgliedstaates und – sofern bereits verfügbar – die Bewertung der Kommission und einschlägiges Pressematerial.

 

 
flag Austria Österreich

 

flag Belgium Belgien
flag Bulgaria Bulgarien
flag Croatia Kroatien
flag Cyprus Zypern
flag Czechia Tschechien
flag Denmark Dänemark
flag Estonia  Estland
flag Finland Finnland
flag France Frankreich
flag Germany Deutschland
flag Greece Griechenland
flag Hungary Ungarn
flag Ireland Irland
flag Italy Italien
flag Latvia Lettland
Lithuania Litauen
flag Luxembourg Luxemburg
flag Malta Malta
flag Netherlands  Niederlande
flag Poland Polen
flag Portugal Portugal
flag Romania Rumänien
flag Slovakia Slowakei
flag Slovenia Slowenien
flag Spain Spanien
flag Sweden Schweden

 

 

 

Zeitstrahl

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Die Taskforce „Aufbau und Resilienz“

Die Taskforce „Aufbau und Resilienz“ (RECOVER) wurde am 16. August 2020 innerhalb des Generalsekretariats der EU-Kommission eingerichtet. Sie steuert die Umsetzung der Aufbau- und Resilienzfazilität und koordiniert das Europäische Semester in enger Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der Kommission. Die Taskforce untersteht direkt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Beispiel für eine Komponente von Reformen und Investitionen

Dokumente

Aktuelles

Pressemitteilung: Kommission zahlt 231 Mio. EUR als Vorfinanzierung an Slowenien

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Maltas Aufbau- und Resilienzplan

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 237 Millionen EUR als Vorfinanzierung an Lettland

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 157 Millionen EUR als Vorfinanzierung an Zypern

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 201 Millionen EUR als Vorfinanzierung an Dänemark

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 2,25 Milliarden EUR als Vorfinanzierung an Deutschland

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 5,1 Milliarden EUR als Vorfinanzierung an Frankreich

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 9 Milliarden EUR als Vorfinanzierung an Spanien

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 289 Millionen EUR als Vorfinanzierung an Litauen

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 24,9 Milliarden EUR als Vorfinanzierung an Italien

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 4 Milliarden EUR als Vorfinanzierung an Griechenland

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 770 Millionen EUR als Vorfinanzierung an Belgien

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 12,1 Millionen EUR als Vorfinanzierung an Luxemburg

Pressemitteilung: Europäische Kommission zahlt 2,2 Milliarden EUR als Vorfinanzierung an Portugal

Pressemitteilung: Polen reicht offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Tschechiens

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Irlands

Pressemitteilung: Malta reicht offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Kroatiens

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Zyperns

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Litauens

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Sloweniens

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Frankreichs

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Belgiens

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Italiens

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt deutschen Aufbau- und Resilienzplan

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Lettlands

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan der Slowakei

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Österreichs

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Portugals

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Spaniens

Pressemitteilung: Europäische Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Griechenlands

Pressemitteilung: Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Dänemarks

Pressemitteilung: Kommission billigt Aufbau- und Resilienzplan Luxemburgs

Pressemitteilung: Estland reicht offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Tschechien reicht offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Rumänien reicht offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Irland und Schweden reichen offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Finnland reicht offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Zypern reicht offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Ungarn reicht offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Kroatien und Litauen reichen offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Belgien, Italien, Österreich und Slowenien reichen offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Dänemark, Spanien, Lettland und Luxemburg reichen offizielle Aufbau- und Resilienzpläne ein

Pressemitteilung: Slowakei reicht offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Frankreich reicht offiziellen Aufbau- und Resilienzplan ein

Pressemitteilung: Portugal reicht Aufbau- und Resilienzplan ein

Fragen und Antworten: Aufbau- und Resilienzfazilität

Commission welcomes European Parliament's approval of Recovery and Resilience Facility