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Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz - Wissenschaftlicher Ausschuss für Grenzwerte berufsbedingter Exposition (SCOEL)

Wissenschaftlicher Ausschuss für Grenzwerte berufsbedingter Exposition (SCOEL)

Der wissenschaftliche Ausschuss für Grenzwerte berufsbedingter Exposition (SCOEL –Scientific Committee on Occupational Exposure Limits) wurde 1995 eingerichtet. Er hat den Auftrag, die Europäische Kommission hinsichtlich der Grenzwerte für die Exposition gegenüber chemischen Arbeitsstoffen am Arbeitsplatz zu beraten.

Hierzu arbeitet der Ausschuss wissenschaftliche Empfehlungen für die Kommission aus, die als Grundlage für Rechtsetzungsvorschläge zu Expositionsgrenzwerten für chemische Stoffe am Arbeitsplatz dienen. Die vom Ausschuss vorgelegten Empfehlungsentwürfe sind dann Gegenstand einer Konsultation der Interessenträger, damit diese gesundheitsbasierte wissenschaftliche Stellungnahmen und weitere Daten vorlegen können.

Der Ausschuss besteht aus höchstens 21 Mitgliedern, die aus hochqualifizierten unabhängigen wissenschaftlichen Sachverständigen in den Bereichen Chemie, Toxikologie, Epidemiologie, Arbeitsmedizin und Betriebshygiene ausgewählt werden. Die Mitglieder prüfen die verfügbaren Informationen über vorrangige chemische Stoffe und empfehlen, wenn möglich, Grenzwerte.

Die Arbeit des Ausschusses ist durch den Beschluss der Kommission 2014/113/EU vom 3. März 2014 geregelt und richtet sich nach den Bestimmungen der Kommission für Expertengruppen.

Die Kommission wird in Kürze im Amtsblatt der Europäischen Union einen Aufruf zur Interessenbekundung veröffentlichen. Dabei geht es um die Benennung von Mitgliedern für die 6. Amtszeit des SCOEL.

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