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Aktive Eingliederung

Definition

Aktive Eingliederung bedeutet, dass allen Bürgerinnen und Bürgern, besonders den am stärksten benachteiligten, die Möglichkeit gegeben wird, uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und einer Arbeit nachzugehen.

Konkret heißt das:

  • angemessene Einkommensbeihilfen und Hilfe bei der Arbeitssuche. Eventuell Verknüpfung von Arbeitslosenunterstützung mit Leistungen bei Erwerbstätigkeit sowie Unterstützung beim Durchsetzen berechtigter Ansprüche;
  • inklusive Arbeitsmärkte – Vereinfachung des Einstiegs in den Arbeitsmarkt, Bekämpfung von Armut trotz Erwerbstätigkeit, Vermeidung von Armutsfallen und negativen Anreizen für die Arbeitsaufnahme;
  • Zugang zu hochwertigen Dienstleistungen für Menschen, die wieder aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und eine Arbeit finden möchten.

Herausforderungen

Mit der aktiven Eingliederung sollen folgende Probleme angegangen werden:

  • Armut
  • Soziale Ausgrenzung
  • Armut trotz Erwerbstätigkeit
  • Arbeitsmarktsegmentierung
  • Langzeitarbeitslosigkeit
  • Chancenungleichheit zwischen den Geschlechtern

Lösungsansätze

Das Sozialinvestitionspaket (SIP) sieht folgende Maßnahmen vor:

Bürokratie muss abgebaut und das Leistungssystem beispielsweise durch die Einrichtung zentraler Anlaufstellen vereinfacht werden.

Dienstleistungsanbieter und Teilnehmer sollten ihre Rechte und Pflichten in individuellen Verträgen festhalten. Dadurch hätten die Teilnehmer mehr Mitspracherecht, und es würde ein Beitrag zur Entwicklung der Humanressourcen geleistet.

Hintergrund

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