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Beschäftigung von Jugendlichen

Beschäftigung von Jugendlichen

Die EU strebt gemäß ihrem allgemeinen Ziel, für die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (20-64 Jahre) eine Erwerbsquote von 75  % zu erreichen, eine Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit und eine höhere Beschäftigungsquote junger Menschen an.

Beschäftigung von Jugendlichen: Übersicht der EU-Maßnahmen (Juli 2014, auf Englisch)

Informationsblatt: EU-Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit (auf Englisch)

Wichtigste Maßnahmen

Hintergrund

  • Die Jugendarbeitslosigkeit ist mehr als doppelt so hoch wie die Arbeitslosenrate bei Erwachsenen – 23,3 % gegenüber 9,3 % im vierten Quartal 2012.
  • Junge Arbeitslose haben geringe Chancen, Beschäftigung zu finden – nur 29,7  % der 15- bis 24-Jährigen, die 2010 arbeitslos waren, fanden 2011 einen Job.
  • Junge Arbeitnehmer genießen geringere Arbeitsplatzsicherheit – 2012 hatten 42 % der jungen Beschäftigten einen Zeitvertrag (viermal mehr als Erwachsene), und 32 % (nahezu zweimal mehr als Erwachsene) waren teilzeitbeschäftigt.
  • Vorzeitige Schul- und Ausbildungsabgänger und sind eine Hochrisikogruppe – 55,5 % haben keine Beschäftigung, wenngleich 70  % dieser Gruppe arbeiten möchten.
  • Anlass zur Besorgnis gibt die zunehmende Resignation – im dritten Quartal 2012 wollten 12,6  % der beschäftigungslosen Jugendlichen arbeiten, ohne jedoch aktiv nach Beschäftigung zu suchen.
  • 2011 befanden sich 12,9 % aller jungen Menschen weder in Beschäftigung, noch in Aus- oder Fortbildung.
  • Auf dem europäischen Arbeitsmarkt herrscht ein deutliches Missverhältnis zwischen Qualifikationsangebot und –nachfrage.
  • Trotz der Krise können in der EU mehr als 2 Millionen offene Stellen nicht besetzt werden.

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