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Flexicurity

Was ist Flexicurity?

Flexicurity ist eine integrierte Strategie zur gleichzeitigen Stärkung von Flexibilität und Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt. Sie soll den Bedarf der Arbeitgeber an flexiblen Arbeitskräften mit den Anforderungen der Arbeitnehmer an die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes vereinen, sodass diese keine langen Phasen der Arbeitslosigkeit fürchten müssen.

Was tut die EU?

Gemeinsame Grundsätze für den Flexicurity-Ansatz

In Zusammenarbeit mit den Regierungen der einzelnen EU-Länder, den Sozialpartnern und der Wissenschaft hat die EU eine Reihe gemeinsamer Flexicurity-Prinzipien erarbeitet und untersucht nun, wie die Länder diese mithilfe von vier Komponenten umsetzen können:

  • Flexible und verlässliche vertragliche Vereinbarungen
  • umfassende Fortbildungsstrategien für lebenslanges Lernen
  • wirksame aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen
  • moderne Sozialversicherungssysteme

Mitteilung der Kommission über die gemeinsamen Grundsätze für den Flexicurity-Ansatz (Juni 2007)

Schlussfolgerungen des Rates zu den gemeinsamen Grundsätzen des Flexicurity-Ansatzes (November 2007)

Flexicurity zur Unterstützung der Europäischen Beschäftigungsstrategie

Flexicurity ist ein entscheidender Aspekt der beschäftigungspolitischen Leitlinien und der Europäischen Beschäftigungsstrategie insgesamt. Die integrierten Flexicurity-Maßnahmen spielen eine wichtige Rolle bei der Modernisierung der Arbeitsmärkte und tragen zu dem in der Strategie Europa 2020 festgelegten Ziel bei, eine Beschäftigungsrate von 75 % zu erreichen.

Zu den in diesem Zusammenhang ergriffenen Maßnahmen gehören:

Förderung der Flexicurity auf nationaler Ebene

Im Rahmen der Initiative „Flexicurity-Mission“ besuchten EU-Vertreter zusammen mit den Sozialpartnern fünf EU-Länder und diskutierten mit ihnen, wie sie Flexicurity-Maßnahmen eingeführt und umgesetzt haben.

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