Übersicht - Produktion von Waren (Prodcom)

PRODCOM – Überblick

Einleitung

Image illustrating manufactoring – © Jenson / Shutterstock.com

Was ist die „Prodcom“?

Die Prodcom liefert Statistiken über die Herstellung von Industrieerzeugnissen durch Unternehmen im Hoheitsgebiet des Meldelandes. Die Bezeichnung geht auf den Begriff „PRODuction COMmunautaire“ (französisch für Gemeinschaftsproduktion) zurück. Die Prodcom deckt die Bereiche Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden sowie Herstellung von Waren ab, bei denen es sich um die Abschnitte B und C der Statistischen Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Union (NACE Rev. 2) handelt. Anhand der Prodcom-Statistiken soll auf EU-Ebene umfassend dargestellt werden, wie sich die industrielle Produktion eines bestimmten Produkts oder die Wirtschaftszweige im Ländervergleich entwickeln.

Mit Prodcom-Statistiken lassen sich etwa folgende Fragen beantworten:

  • Welche Länder sind auf die Herstellung eines bestimmten Produkts spezialisiert?
  • Wie produktiv ist ein bestimmter Wirtschaftszweig in einem Jahr in Anbetracht der Verkaufsmenge und des Produktionswerts?
  • Welches Land weist den niedrigsten bzw. den höchsten Wert pro Einheit bei der Herstellung eines bestimmten Produkts auf?
  • Zeichnet sich über die Jahre eine Verlagerung oder ein Trend bei der Herstellung einer Produktgruppe ab?

Was wird gemessen?

Die Statistiken über die industrielle Produktion werden jährlich gemäß der Prodcom-Erhebung vorgelegt, die auf einer statistischen Systematik (der PRODCOM-Liste) mit rund 3900 unterschiedlichen Warentypen basiert. Bei den PRODCOM-Statistiken handelt es sich um jährliche Statistiken. Sie umfassen folgende Indikatoren:

  • die Menge der abgesetzten Produktion (in kg, m2, Stückzahlen usw.),
  • den Wert der abgesetzten Produktion,
  • die Menge der hergestellten Produktion, einschließlich der zur Weiterverarbeitung bestimmten Produktion, die in andere Erzeugnisse desselben Unternehmens eingeht.

Der numerische Code der PRODCOM-Positionen ist achtstellig, wobei die ersten sechs Stellen mit dem Code der statistischen Güterklassifikation in Verbindung mit den Wirtschaftszweigen (CPA) identisch sind. Die Prodcom-Liste stimmt somit auch völlig mit der CPA überein, enthält jedoch detailliertere Produktkategorien als die CPA. Die Positionen der Prodcom-Liste sind zudem mit der Kombinierten Nomenklatur (KN) verknüpft, die zur Erstellung von Statistiken über den internationalen Warenverkehr herangezogen wird. Dadurch können direkte Vergleiche zwischen Statistiken über die industrielle Produktion und Handelsstatistiken angestellt werden (siehe Europroms).

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