Navigationsleiste

Sozialer Dialog

Der europäische soziale Dialog umfasst Gespräche, Konsultationen, Verhandlungen und gemeinsame Maßnahmen von Organisationen der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerseite.  Es gibt zwei Formen des sozialen Dialogs:

  • dreiseitiger Dialog unter Beteiligung der öffentlichen Behörden,
  • zweiseitiger Dialog zwischen den europäischen Arbeitgebern und den Gewerkschaftsverbänden. Dieser findet auf branchenübergreifender Ebene und innerhalb der Ausschüsse für den sektoralen sozialen Dialog statt.

Länderübergreifende Projekte, die von den Sozialpartnern und anderen Akteuren im Bereich Arbeitsbeziehungen durchgeführt werden, erhalten finanzielle Unterstützung aus den Haushaltslinien für den sozialen Dialog. Der Kapazitätsaufbau in sozialen Partnerorganisationen auf nationaler Ebene wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.

Konsultationen

Die Europäische Kommission konsultiert die Sozialpartner zunächst zur allgemeinen Ausrichtung einer Maßnahme und in einem zweiten Stadium auch zu deren Inhalt.

Vertreter

Damit eine Organisation als Partner im europäischen sozialen Dialog anerkannt wird, muss sie auf EU-Ebene organisiert und in der Lage sein, sich an Konsultationen und Verhandlungen über Abkommen zu beteiligen.

Die Organisationen sollten so weit wie möglich alle EU-Länder vertreten, und ihre nationalen Mitglieder müssen als Sozialpartner in den jeweiligen Ländern anerkannt sein.

Seit 2006 hat die mit der Erforschung von Lebens- und Arbeitsbedingungen beauftragte EU-Agentur Eurofound Studien zur Repräsentativität durchgeführt.

    Weiterempfehlen

  • Twitter Facebook Auf Google+ teilen