Europäische Kommission
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Bau der Umgehungsstraße von Drogheda

  • 01 January 2004

Die Fahrt von Dublin nach Belfast war früher lang und ermüdend. Jetzt fließt der Verkehr dank der von Dublin nach Belfast führenden Autobahn E01 ohne Probleme. Sie verbindet Dublin mit der Grenze und hat die Fahrtzeit reduziert. Ferner erfährt die Wirtschaft entlang der gesamten Autobahnstrecke einen Aufschwung, und die Lebensqualität wird verbessert. Letztendlich wird sie sogar einen größeren Austausch zwischen Nord und Süd bewirken.

Der Abschnitt zwischen Dublin und Belfast stellt einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Verkehrskapazitäten dar, verringert die Fahrzeiten und verbessert die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer entlang dieser vormals vernachlässigten Strecke. Hauptnutznießer dieser Verbesserung werden die Wirtschaft und der Transportsektor sein, aber auch dem Fremdenverkehr wird sie zwangsläufig zugute kommen. Die Lebensqualität und das Umfeld der Städte und Dörfer entlang des gesamten Korridors werden erheblich verbessert, wenn endlich der Lärm, die Staus und die Verschmutzung aus den Randgebieten verbannt worden sind. Zu den Projekte, die im Rahmen des Gesamtprogramms bereits abgeschlossen wurden, zählt die Umgehungsstraße von Dunleer nördlich von Drogheda, während der Autobahnabschnitt von Dunleer nach Dundalk noch im Bau befindlich ist. Auch er wird aus Mitteln des Kohäsionsfonds finanziert. Ferner zählt die Umgehungsstraße von Balbriggan zu diesen Projekten; hierbei handelt es sich um einen Autobahnabschnitt südlich von Drogheda, der im Oktober 1998 für den Verkehr freigegeben und ebenfalls aus dem Kohäsionsfonds finanziert wurde. Die Umgehungsstraße, die zur Entlastung der nahe der Grenze zu Nordirland gelegenen Stadt Drogheda geplant ist, zählt ebenfalls hierzu. Sie ist das noch "fehlende Glied" in der Reihe der Projekte, mit denen letztendlich eine durchgehende Autobahn von der Ringstraße um Dublin bis hin zur nordirischen Grenze geschaffen werden soll. Die Umgehungsstraße von Drogheda wird für die Umgebung rund um die Stadt sowie für die Dörfer Julianstown und Monasterboice enorme Vorteile mit sich bringen. Im Rahmen der Planungen und Vorbereitungen für den Bau der Umgehungsstraße wurde ein erster Entwurf angefertigt. Auch wurden geologische und sonstige Untersuchungen vor Ort vorgenommen, die Trassenführung festgelegt, eine Umweltverträglichkeitsstudie erstellt und eine öffentliche Anhörung durchgeführt. Die zweite Phase des Projekts beinhaltet den Bau einer 21,5 km langen, zweispurigen Straße zur Umgehung der Stadt Drogheda sowie die Errichtung von 24 Bauwerken, unter anderem einer Brücke über den Fluss Boyne 3 km westlich der Stadt. Die Straße wird sich von Gormanstown, wo sich das nördlichen Endstück der Umgehungsstraße von Balbriggan befindet, bis nach Monasterboice erstrecken, wo das südliche Endstück der Umgehungsstraße von Dunleer gelegen ist. Man geht davon aus, dass das Projekt Ende 2001 abgeschlossen sein wird.
Last modified on January 2001