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22/07/14

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Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft

100. Weltfrauentag

Copyright: European Parliament

Der Weltfrauentag am 8. März feiert dieses Jahr seinen hundertsten Geburtstag. Er begann in vier europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Dänemark und der Schweiz), und Europa war auch ein Vorreiter für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Von den Rechten der Arbeiter bis hin zu weiblichen Astronauten im Weltall – der Weltfrauentag steht stellvertretend für ein Jahrhundert wirtschaftlicher, sozialer, politischer und kultureller Erfolge von Frauen weltweit. Heute ergreift die Europäische Kommission konkrete Maßnahmen, um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern weiter voranzubringen.

Am 5. März hat die Europäische Kommission den ersten europaweiten Equal Pay Day ausgerufen. Das war der Tag, bis zu dem Frauen länger arbeiten müssten, um dasselbe zu verdienen wie die Männer 2010. Im EU-Durchschnitt verdienen Frauen noch immer 17,5% weniger als Männer. Am 1. März traf die Kommission mit führenden Vertretern von Wirtschaftsunternehmen und Vorstandsmitgliedern großer Aktiengesellschaften zusammen, um eine freiwillige Initiative zu starten. Aktiengesellschaften können sich durch Unterzeichnung der Erklärung „Women on the Board Pledge for Europe“ verpflichten, den Anteil von Frauen in Spitzenpositionen zu erhöhen. Die Kommission will mit dieser Initiative erreichen, dass die Zahl der Frauen in den Führungsetagen bis 2015 um 30% und bis 2020 um 40% zunimmt. EU-Justizkommissarin Viviane Reding erklärte: „Heute blicken wir zurück auf 100 Jahre wirtschaftlicher, politischer und sozialer Leistungen von Frauen, und für die Zukunft erwarten wir vollkommene Gleichberechtigung, so dass es nicht mehr notwendig sein wird, den 200. Geburtstag des Weltfrauentags zu feiern.“