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Montenegro an einem „entscheidenden Punkt“ auf seinem Weg in die EU

Milo Đukanović © EU

Präsident Barroso begrüßte die Entscheidung des Ministerpräsidenten von Montenegro, Milo Đjukanović, den EU-Beitritt als wichtigsten Punkt auf der politischen Tagesordnung des Landes zu behalten. Der Präsident ermutigte auch Milo Đjukanović, das Tempo des Reformprozesses zu beschleunigen.

„Mit der Aufnahme von Beitrittsverhandlungen im Juni letzten Jahres hat ein neues Kapitel in unseren Beziehungen begonnen. Damit wurden die Fortschritte anerkannt, die Montenegro gemacht hat“, erklärte Präsident Barroso im Anschluss an das Treffen vom Montag. „Sie war auch ein wichtiges Signal an die übrige Region, mit dem bestätigt wurde, dass die europäische Perspektive eine Realität ist und dass nachhaltige und glaubwürdige Reformen sich auszahlen.“

Barroso betonte auch, dass Montenegro auf dem aufbauen müsse, was bisher erreicht wurde, und die Reformen fortsetzen müsse, vor allem im Hinblick auf die Verfassung und die Unabhängigkeit der Justiz. Weitere Reformen in Bereichen wie Rechtsstaatlichkeit und Grundrechten sowie bei der Bekämpfung der Korruption und der organisierten Kriminalität seien ebenfalls wichtige Voraussetzungen für den Erfolg des Landes auf seinem Weg nach Europa.

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