Das Gruppenprojekt einer Vakuumsieb- und -sortieranlage
- 01 January 2004
Drei Unternehmen aus der Region Venlo haben sich im Jahre 1997 zu der Stiftung APPI, Airtechnic Product or Powder Improver, zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Luftsieb- und -sortieranlage mit Vakuumtechnik zu entwickeln. Diese Anlage kann Feinstaubteilchen bis zu einer Größe von zirka 15 Mikron sieben. Das APPI-System hat den Vorteil, dass der Siebvorgang in einer absolut staubfreien Umgebung erfolgt. Es ist auch für explosive Feinstäube geeignet. Trotz der winzigen Teilchen können größere Kapazitäten verarbeitet werden und auch ein abgestuftes Sieben ist möglich.
Mit dem 1998 entwickelten Testsystem konnte APPI die verschiedensten Erzeugnisse erproben. Die Anlage ist auch in der Lage, gröbere Körner oder sogar (komprimierte) Pellets von feineren Stäuben zu trennen. Mit verschiedenen Erzeugnissen wurden bereits erfolgreiche Tests durchgeführt: Baryt, Kakao, Kork, Dextrin, Goldbronzestaub, Perlit, Polyurethan, PVC-Staub, Gummistaub, Stärke, Tee und Zunder. Der Entwicklungsprozess, das heißt die Entwicklung der Luftsieb- und -sortieranlage, verlief parallel zu dem Prozess der Zusammenarbeit von drei Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen und mit unterschiedlichen Technologien und einer Marktuntersuchung. Das Projekt lief im November 1997 mit Mitteln aus dem Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL) an. Ende Juni 1999 wurde das Projekt abgeschlossen.
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