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Connie Hedegaard: „Europa stellt sich der Aufgabe, in Erwartung globaler Maßnahmen bereits die Emissionen in seinem eigenen Luftraum zu verringern.“

Flugzeug © hemera

Die Europäische Kommission hat heute einen Vorschlag zur Änderung des EU-Emissionshandelssystems (EU-EHS) vorgelegt, der vorsieht, die Emissionen des Luftverkehrs für Flüge innerhalb des regionalen europäischen Luftraums in das System einzubeziehen.

Die angepassten Rechtsvorschriften würden ab 1. Januar 2014 und in Erwartung eines globalen marktbasierten Mechanismus (FKM) für Emissionen des internationalen Luftverkehrs gelten, der nach den Plänen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) 2020 in Kraft treten soll.

Connie Hedegaard erklärte: „Angesichts der jüngsten Fortschritte auf ICAO-Ebene – nicht zuletzt dank des entschlossenen Einsatzes auf europäischer Seite – hat die Kommission heute einen Vorschlag zur Änderung des EU-Emissionshandelssystems (EU-EHS) vorgelegt, der vorsieht, die Emissionen des Luftverkehrs für Flüge innerhalb des regionalen europäischen Luftraums in das System einzubeziehen. Die Europäische Union hat die Treibhausgasemissionen beträchtlich gesenkt – alle Wirtschaftsbranchen haben zu diesen Bemühungen beitragen. Auch der Luftverkehrssektor muss seinen Beitrag leisten, zumal die Luftverkehrsemissionen rasch zunehmen: Sie haben sich seit 1990 verdoppelt.“

Hedegaard fügte hinzu: „Ich bin zuversichtlich, dass das Europäische Parlament und der Rat rasch handeln und diesen Vorschlag unverzüglich annehmen werden. Mit diesem Vorschlag stellt sich Europa der Aufgabe, die Emissionen in seinem eigenen Luftraum in Erwartung globaler Maßnahmen bereits zu verringern.

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Letzte Aktualisierung: 18/06/2014 | Seitenanfang