Aktuelle Eurobarometer-Umfrage zeigt: Wahrnehmung der Bürger der EU-Regionalpolitik steigt

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29/06/2017

Mehr als drei von vier EU-Bürgern, nämlich 78 %, bewerten die regionalen Investitionen der EU in ihrer Stadt oder Region als positiv (Steigerung um 3 Prozentpunkte (Pp) seit 2015). Dies ist eine zentrale Erkenntnis der Eurobarometer-Umfrage 452 zur Regionalpolitik, die heute veröffentlicht wurde. Die insgesamt positive Meinung der Bürger zur Regionalpolitik spiegelt sich auch in ihrer Auffassung wider, dass die Investitionen in alle EU-Regionen beibehalten werden sollten: 53 % aller Europäer vertraten diesen Standpunkt.

Auch das Bewusstsein gegenüber der regionalen Förderung durch die EU ist generell ein wenig gestiegen, und liegt nun bei 35 % (+1 Pp) im Vergleich zu 2015. Natürlich bestehen zwischen den einzelnen Ländern Unterschiede, die ganz allgemein die Bedeutung widerspiegeln, die die Regionalfonds der EU für ein Land haben: so sind sich in Polen beispielsweise 80 % der Bürger dieser Politik bewusst, in Dänemark jedoch nur 14 %.

Erstmals thematisierte die Befragung den Solidaritätsfonds der Europäischen Union: fast 6 von 10 der Befragten (59 %) hatten bereits von diesem Europäischen Fonds gehört, der EU-Bürgern aus Gebieten, die von großen Katastrophen betroffen sind, Hilfen bereitstellt. Dies trifft z. B. auf die Gebiete in Italien zu, die 2016 von Erdbeben erschüttert wurden.

Im Eurobarometer-Bericht finden Sie weitere Informationen zu den Förderprioritäten der Bürger, den bevorzugten Informationsquellen, der Kenntnis von Interreg, makroregionalen Strategien und Gebieten in äußerster Randlage.

Wenn Sie an den wichtigsten Ergebnissen für bestimmte Länder interessiert sind, dann lesen Sie die kompakten Länderübersichten. Diese listen die wichtigsten Trends in der (den) Landessprache(n) und Englisch auf der Homepage dieses Berichts auf.

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