Kommission billigt EU-Finanzierung der Pelješac-Brücke in Kroatien

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07/06/2017

Die Europäische Kommission stellt heute 357 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds für den Bau einer Brücke bereit, die den südlichsten Teil Kroatiens und Dubrovnik mit dem übrigen Festland verbinden wird.

Die Pelješac-Brücke, deren Baukosten die EU zu 85 % übernimmt, wird den Alltag der Menschen in Kroaten deutlich erleichtern, da die Reisezeit zwischen Dubrovnik und Split verkürzt wird.

Diese nahtlose Anbindung wird auch dem Tourismus und dem Handel zugutekommen und den territorialen Zusammenhalt zwischen Süddalmatien und den anderen Landesteilen stärken.

Der Korridor von Neum, ein Küstenstreifen an der Adria, der zu Bosnien und Herzegowina gehört, stellt derzeit die einzige Landverbindung zwischen Dubrovnik und dem übrigen kroatischen Festland dar.

Die neue Brücke wird die Gespanschaft Dubrovnik-Neretva mit dem Rest des Landes verbinden und die Adria an der Bucht von Mali Ston überbrücken. Dies wird - insbesondere in der Hochsaison - einen reibungslosen Güter- und Personenverkehr ermöglichen.

Die Pelješac-Brücke wird bei einer Höhe von 55 m und einer Länge von 2,4 km vier Fahrspuren umfassen. Die EU finanziert darüber hinaus begleitende Infrastrukturmaßnahmen, wie etwa den Bau von Zufahrtsstraßen, einschließlich Tunneln, Brücken und Viadukten, den Bau einer 8 km langen Umgehungsstraße in der Nähe der Stadt Ston sowie den Ausbau der bestehenden Straße D414. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Jahr 2022 abgeschlossen sein.

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