![]() |
|
|
| European Commission Employment and Social Affairs EQUAL home ECDB |
| Login ETCIM | Set Language Order | DP Search | TCA Search | Statistics | Help | Contact |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nature of the experimental activities to be implemented | Rating |
| Guidance, counselling | *** |
| Training | ** |
| Training on work place | ** |
| Work placement | * |
| Job rotation and job sharing | * |
| Employment aids (+ for self-employment) | * |
| Integrated measures (pathway to integration) | *** |
| Employment creation and support | *** |
| Training of teachers, trainers and staff | * |
| Improvement of employment services, Recruitment structures | ** |
| Conception for training programs, certification | ** |
| Anticipation of technical changes | *** |
| Work organisation, improvement of access to work places | *** |
| Guidance and social services | *** |
| Awareness raising, information, publicity | *** |
| Studies and analysis of discrimination features | *** |
| Type of innovation | Rating |
| Process-oriented | *** |
| Goal-oriented | *** |
| Context oriented | *** |
Text available in
Zielorientierte Innovationen:
Alle unmittelbar und mittelbar von Ver- und Überschuldung betroffen arbeitsmarktrelevanten Beteiligten sollen über die Folgen von Schulden und die Möglichkeiten bei einer Überschuldung aufgeklärt und sensibilisiert werden. Dadurch wird die Vermittlungsfähigkeit bzw. die Chance auf Arbeitsplatzerhalt und Einstellung erhöht. Ansätze dazu waren bisher nur rudimentär vorhanden bzw. erfolgten bisher nur im Einzelfall bei einer Schuldenregelung. Zur Zielerreichung wird im Rahmen der EP erstmals eine Partnerschaft von Beratungsstellen, Sozialpartnern und Bundesministerium für Justiz bundesweit eingegangen, um Problemlösungen auf struktureller Ebene zu erreichen.
Durch die Ausweitung des Beratungs- und Informationsangebotes der Schuldnerberatungen auf neue, bisher nicht berücksichtigte Zielgruppen wird besonders für diese das „Arbeitsaufnahmehindernis Schulden“ verringert. Die besondere Situation von ehemals Selbstständigen wird als EP-interne Querschnittsmaterie behandelt.
Prozessorientierte Innovation:
Schnelle Information und Beratung für mittelbar und unmittelbar Betroffene durch Einrichtung eines InfodienstCenters und dadurch Abbau von Wartezeiten bei den Schuldnerberatungen und Informationszugang für jedermann/frau. In einer ExpertInnen-Datenbank wird das Knowhow der einzelnen EP zusammengefasst und gemanagt.
Evaluierung, Verbesserung und Ausweitung der vorhandenen Beratungsmethoden bezüglich Schuldenregelung von überschuldeten Beschäftigungslosen, arbeitsmarktfernen Personen und ArbeitnehmerInnen.
Zusammenarbeit und Austausch von SchuldnerberaterInnen mit anderen sozialen Organisationen und Durchführung von Beratung vor Ort.
Materialien und Kampagnen zur Sensibilisierung von ArbeitgeberInnen im Umgang mit verschuldeten Personen.
Kontextorientierte Innovation:
Aufbau eines InfodienstCenters, in dem netzwerkartig mittels ExpertInnen-Datenbanken das Knowhow der einzelnen EP zusammengefasst und gemanagt wird.
Durch die Evaluierung der Motivation von ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen in Zusammenhang mit Überschuldung werden geeignete legislative Initiativen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen aufgezeigt und angeregt. Mit dem Bundesministerium für Justiz ist hier ein geeigneter EP beteiligt-
Von zielgruppenspezifischen Beratungspaketen profitieren alle Institutionen, die mit verschuldeten ArbeitnehmerInnen konfrontiert sind, indem diesen diese Angebote zur Stärkung der Beratungskompetenz zur Verfügung stehen (Modul 3).
Produktinnovation:
Einrichtung eines InfodienstCenters als ExpertInnen-Datenbank zur Information und Beratung für alle mittelbar und unmittelbar Betroffenen (Modul 1).
Erstellung von Materialien zur ArbeitgeberInnensensibilisierung, Schuldenprävention und zielgruppenspezifische Beratung. Schulden-Shredder PC´s in Beratungsstellen.
1 000 000 – 1 500 000 €
| Assistance to persons | M | F |
| Unemployed | 18.0% | 15.4% |
| Employed | 0.0% | 0.0% |
| Others (without status, social beneficiaries...) | 37.9% | 28.7% |
| 100.0% | ||
| M | F | |
| Migrants, ethnic minorities, … | 0.0% | 0.0% |
| Asylum seekers | 0.0% | 0.0% |
| Population not migrant and not asylum seeker | 55.9% | 44.1% |
| 100.0% | ||
| M | F | |
| Physical Impairment | 0.0% | 0.0% |
| Mental Impairment | 0.0% | 0.0% |
| Mental Illness | 0.0% | 0.0% |
| Population not suffering from a disability | 55.9% | 44.1% |
| 100.0% | ||
| M | F | |
| Substance abusers | 0.0% | 0.0% |
| Homeless | 0.0% | 0.0% |
| (Ex-)prisoners | 3.3% | 0.4% |
| Other discriminated (religion, sexual orientation) | 0.3% | 0.1% |
| Without such specific discriminations | 52.3% | 43.6% |
| 100.0% | ||
| M | F | |
| < 25 year | 2.7% | 2.2% |
| 25 - 50 year | 36.4% | 28.6% |
| > 50 year | 16.9% | 13.2% |
| 100.0% | ||
| Assistance to structures and systems and accompanying measures | Rating |
| Gender discrimination | *** |
| Support to entrepreneurship | ** |
| Discrimination and inequality in employment | ** |
| Other discriminations | ** |
| Low qualification | ** |
| Unemployment | *** |
With beneficiaries| Participation |
| Promoting individual empowerment |
| Developing collective responsibility and capacity for action |
| Changing attitudes and behavior of key actors |
Text available in
Benachteiligte Personen erhalten die Möglichkeit, sich über ihre Verschuldungssituation und Lösungsmöglichkeiten rasch und selbstständig über das InfodienstCenter (Modul 1) zu informieren und für sich die beste Vorgehensweise in ihrer jeweiligen Situation auszuwählen.
In Modul 2 (ArbeitgeberInnen-Sensibilisierung) wird insbesondere auch eine Evaluierung zur Problematik aus Sicht der Zielgruppe ArbeitgeberInnen durchgeführt und diese Zielgruppe bei der Umsetzung eingebunden.
Im Rahmen der Entwicklung zielgruppenspezifischer Beratungsangebote (Modul 3) wird speziell das Selbsthilfepotential der Betroffenen gestärkt. Die Betroffenen werden angeleitet und unterstützt, nach Möglichkeit eigene Maßnahmen zur Bewältigung ihrer Situation zu setzen (Stärkung des grundsätzlichen Prinzips „Hilfe zur Selbsthilfe“ in der Schuldnerberatung).
Der „Schulden-Shredder“ (KundInnen-PC - Modul 4) ermöglicht zusätzlich sozial benachteiligten Personen, erste Erfahrungen im Umgang mit moderner IKT zu gewinnen und diese Technologie zur Schuldenregelung einzusetzen.
Between national partners
Text available in
Durch die EP soll ein umfassendes Webportal mit ExpertInnen-Datenbanksystem als Knowledge-Management zur Problematik von verschuldeten arbeitsmarktrelevanten Personen geschaffen werden. Das großteils sehr differenzierte und verstreute Spezialwissen (von der Behandlung rein juristischer Sachverhalte bis hin zum Umgang mit komplexen psychosozialen Problemen) der einzelnen beteiligten EP wird zusammenführt und dadurch innerhalb der EP die Handlungskompetenz der teilnehmenden Partner gestärkt. Durch die Beteiligung von Beratungsdiensten wie Schuldnerberatungen, Caritas oder Neustart und das Einbringen von Knowhow durch Sozialpartner AK und WK sowie des Bundesministeriums für Justiz ist sichergestellt, dass das Problemfeld „Arbeitsaufnahmehindernis Schulden“ mit allen Facetten umfassend und seriös analysiert und bekämpft werden kann.
Alle beteiligten Entwicklungspartner lassen ihre gewonnenen Ergebnisse, Erkenntnisse und Daten in das InfodienstCenter (Modul 1) zurückfließen, womit diese Informationen allen Entwicklungspartnern zur Verfügung stehen und genützt werden. Dadurch ist sichergestellt, dass alle Partner voneinander lernen und vor allem auch, dass gewonnenes Wissen erhalten bleibt.
Es sind regelmäßige Treffen geplant, um Ergebnisse und den Stand der Entwicklungspartnerschaft ständig auszutauschen. Durch die Zusammenarbeit und Verantwortlichkeit sehr unterschiedlicher Partner in den einzelnen Modulen – vom Bundesministerium für Justiz über die Sozialpartner bis zu Sozial-einrichtungen - wird ein fruchtbarer Austausch von Wissen und Erfahrungen zu erwarten sein. Beabsichtigt ist systemrelevante PartnerInnen, die nicht in der EP vertreten sind (z.B. Bankwesen) nach Sinnhaftigkeit in Gremien fallweise einzubeziehen.
Besonders in den Modulen 2 und 3 wird auch die Handlungskompetenz der modulbeteiligten PartnerInnen in der Beratung im eigenen Spezialgebiet gestärkt. Modulverantwortliche und –mitarbeiterInnen in diesen Modulen sind Einrichtungen, die im „Arbeitsalltag“ regelmäßig mit den Zielgruppen dieser Module zu tun haben (z.B. Schuldnerberatungen beschäftigungslose SchuldnerInnen; Caritas AlleinerzieherInnen, Verschuldete; Neustart Straffällige usw.). Durch die Auseinandersetzung mit vorhandenen und neuen Konzepten ergibt sich zwingend eine Stärkung der eigenen Handlungskompetenz
Linguistic skills
Percentage of the budget for transnational activities
Transnational Co-operation Partnerships| Transnational Co-operation Agreement | DPs involved |
| 256 Wege zur Arbeit (Ways to Employment) |
AT 1A-15/114 CZ 2 DE EA-30747 DE EA-82583 |
Involvment in previous EU programmes| Partner | To be contacted for |
| ASB Schuldnerberatungen GmbH | Co-ordination of experimental activities Design of the project DP managing organisation Monitoring, data collection Transnational partnership |
| Bundesarbeitskammer | |
| Bundesministerium für Justiz - Konsumentenschutzsektion | |
| Caritas der Diözese Graz - Seckau | |
| Caritas der Erzdiözese Salzburg | |
| Kredit- und Wiedergutmachungshilfe der Dr. Brooda und Dr. Schilder Initiative | Evaluation |
| Neustart - Bewährungshilfe, Konfliktregelung und soziale Arbeit | |
| Piber Software KEG | |
| Public Management & Consulting GmbH | |
| Public Management & Consulting GmbH & Co Schulden Shredder KEG | |
| Schuldnerberatung Niederösterreich | |
| Schuldnerberatung Salzburg | |
| Schuldnerberatung Steiermark GmbH | |
| Schuldnerberatung Tirol - Rechtsladen | |
| Wirtschaftskammer Österreich | |
| Österreichische Caritaszentrale |
Text available in
Es wurde eine Kommanditerwerbsgesellschaft (KEG) gegründet mit der Firmenbezeichnung „Public Management & Consulting GmbH & Co SCHULDEN SHREDDER KEG“. Aus dieser Rechtsform ergibt sich die Aufgaben- und Kompetenzverteilung, wobei insbesondere hinsichtlich der Gleichstellung der
PartnerInnen und der entsprechenden Aufgaben und Verantwortungen im beiliegenden Gesellschaftsvertrag entsprechende Vereinbarungen getroffen sind.
Last update: 18-02-2003
Top
|
((ASB))
Scharitzerstrasse 10 4020 Linz www.schuldnerberatung.at Tel:+43 (732) 65 65 99 Fax:+43 (732) 65 36 30 Email:asb@asb-gmbh.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Grohs | Hans W. | +43 (732) 65 65 99 - 12 | asb@asb-gmbh.at | Datenverantwortliche Ansprechperson |
| Leitner | Christa | +43 (732) 65 65 99 - 12 | projekte@asb-gmbh.at | Datenverantwortlich |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(AK Wien)
Prinz-Eugen-Strasse 20-22 1040 Wien www.akwien.at Tel:+43 (1) 501 65 - 0 Fax:+43 (1) 501 65 - 2694 Email:thomas.eisenmenger@akwien.or.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Eisenmenger | Thomas | +43 (1) 501 65 - 0 | thomas.eisenmenger@akwien.or.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(BMJ)
Radetzkystrasse 2 1031 Wien www.bmj.gv.at Tel:+43 (1) 713 17 30 - 4757 Fax:+43 (1) 713 17 30 - 4757 Email:tamara.gabriel@bmj.gv.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Pirker-Hörmann | Beate | +43 (1) 713 17 30 - 4757 | tamara.gabriel@bmj.gv.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(Caritas Graz)
Raimundgasse 16 8011 Graz www.caritas-graz.at Tel:+43 (316) 8015 - 0 Fax:+43 (316) 812 358 Email:office@caritas-graz.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Kapeller | Claudia | +43 (316) 8015 - 0 | office@caritas-graz.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(Caritas Salzburg)
Universitätsplatz 7 5020 Salzburg www.kirchen.net/caritas/ Tel:+43 (662) 45 08 44 - 29 Fax:+43 (662) 45 08 44 - 31 Email:sekretariat@salzburg.caritas.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Neumayer | Franz | +43 (662) 45 08 44 - 29 | sekretariat@salzburg.caritas.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(Schuldnerberatung KWH)
Leopoldsgasse 4/DG 1020 Wien www.schuldnerberatung-wien.at Tel:+43 (1) 218 27 90 - 23 Fax:+43 (1) 218 27 90 - 22 Email:sb.wien@eunet.at |
| ||||||||||||||
Text available in
Für Equal-Aktivitäten wurde eigenes Büro angemietet:
Equal-Büro der Schudnerberatung KWH
1030 Wien, Dietrichgasse 16A/3
T: 01/710 94 87 od. 0699/17 18 27 90
F: 01/715 10 90
E: kwh-equal@eunet.at
Ansprechperson: DSA Burkhard Mayr (Projektleiter)
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Kotulski | Ronald | +43 (1) 218 27 90 - 23 | sb.wien@eunet.at | Geschaeftsfuehrer |
| Mayr | Burkhard | +43 (1) 710 94 87 | kwh-equal@eunet.at | Projektleiter |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(Neustart)
Castelligasse 17 1050 Wien www.neustart.at Tel:+43 (1) 545 95 60 Fax:+43 (1) 545 95 60 41 Email:andrea.lentsch@neustart.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Schlechter | Hansjörg | +43 (1) 545 95 60 | andrea.lentsch@neustart.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
Praterstrasse 95 1020 Wien Tel:+43 (664) 333 51 36 Fax: Email:wolfgang.piber@chello.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Piber | Wolfgang | +43 (664) 333 51 36 | wolfgang.piber@chello.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(PMC)
Meldemannstrasse 12-14 1200 Wien Tel:+43 (1) 331 68 - 2100 Fax:+43 (1) 331 68 - 102 Email:k.zehetner@publicmanagement.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Litschel | Veronika | +43 (1) 402 69 44-22 | veronika.litschel@sozial-wirtschaft.at | Koordination, Projektleittung |
| Zehetner | Karl | +43 (1) 331 68 - 2100 | k.zehetner@publicmanagement.at | Ansprechperso |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(PMC & Co Schulden Shredder KEG)
Meldemannstrasse 12-14 1200 Wien Tel:+43 (1) 331 68 2100 Fax:+43 (1) 331 68 102 Email:k.zehetner@publicmanagement.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Zehetner | Karl | +43 (1) 331 68 2100 | k.zehetner@publicmanagement.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(SB NÖ)
Herrengasse 1 3100 St. Pölten Tel:+43 (2742) 35 54 20 Fax:+43 (2742) 35 54 20 - 20 Email:r.mikusch@sbnoe.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Mikusch | Roswitha | +43 (2742) 35 54 20 | r.mikusch@sbnoe.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(SBS)
Gabelsbergerstrasse 27 5020 Salzburg Tel:+43 (662) 87 99 01 Fax:+43 (662) 87 99 07 - 73 Email:sb-salzburg.konderla@gmx.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Konderla | Rainer | +43 (662) 87 99 01 | sb-salzburg.konderla@gmx.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
Geidorfgürtel 26/1 8020 Graz Tel:+43 (316) 37 25 07 Fax:+43 (316) 37 25 07 - 20 Email:susanne.pillich-keppel@schuldnerinnenberatung.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Keppel | Susanne | +43 (316) 37 25 07 | susanne.pillich-keppel@schuldnerinnenberatung.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(SB Tirol)
Wilhelm-Greil-Strasse 23/5 6020 Innsbruck Tel:+43 (512) 57 76 49 - 14 Fax:+43 (512) 57 76 49 - 10 Email:thomas.pachl@sbtirol.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Pachl | Thomas | +43 (512) 57 76 49 - 14 | thomas.pachl@sbtirol.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(WKÖ)
Wiedner Hauptstrasse 63 1045 Wien www.wko.at Tel:+43 (1) 501 05 - 4075 Fax:+43 (1) 501 05 - 243 Email:manfred.gruenanger@wko.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Grünanger | Manfred | +43 (1) 501 05 - 4075 | manfred.gruenanger@wko.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
|
(ÖCZ)
Albrechtskreithgasse 19-21 1160 Wien www.caritas.or.at Tel:+43 (1) 488 31 432 Fax:+43 (1) 488 31 9400 Email:b.reiterer@caritas-austria.at |
| ||||||||||||||
| Name | First name | Phone | Responsibility | |
| Reiterer | Barbara | +43 (1) 488 31 432 | b.reiterer@caritas-austria.at | Ansprechperson |
Last update: 18-02-2003
Top
Mehr als 180.000 Haushalte in Österreich sind überschuldet. Lebenssituationen wie Ver- und Überschuldung verursachen Probleme bei der Arbeitsuche bzw. beim Arbeitsplatzerhalt (Dilemma: ... => keine Arbeit => keine Schuldenregelung => keine Arbeit => ...).
Durch gerichtliche Schuldenregulierungsverfahren (seit 1995) kann die Schuldensituation von Arbeitnehmern teilweise bereinigt werden. Arbeitslose, Personen in kurzzeitigen oder prekären Arbeitsverhältnissen bzw. mit geringem Einkommen haben de facto diese Möglichkeit nicht (70% aller nicht möglichen Schuldenregulierungsverfahren betreffen diese Gruppe; Quelle: „Vom Schuldenregulierungsverfahren ausgeschlossen“ – Gemeinsame Erhebung der AK Wien und der ARGE Schuldnerberatungen, Linz 1999).
Aus weiteren statistischen Daten der Schuldnerberatungen ergibt sich ein Anteil der Arbeitslosen am Klientel von 26%, ehemals Selbstständiger von 25% sowie Alleinziehende von 31%. Die Arbeitslosenquote der Schuldnerberatungen ist signifikant höher als es dem vergleichbaren Bevölkerungsdurchschnitt entspricht (2001: 26,74% arbeitslos; Quelle: Konkurs- und Eckdatenreport der ARGE Schuldnerberatungen 2001).
Die häufigsten Verschuldungsursachen sind mangelnder Umgang mit Geld (26%), gescheiterte Selbstständigkeit (25%) und Arbeitslosigkeit (21%).
Für ArbeitgeberInnen besteht ein erhöhter Zeit- und Arbeitsaufwand und ein rechtliches Risiko (Drittschuldneranfragen, -haftung, Pfändungsberechnung ...). Folglich sind von Exekution bedrohte Personen vom Verlust des sicheren Arbeitsplatzes bedroht bzw. haben geringere Chancen wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert zu werden.
Verschuldung ist somit eine strukturelle Diskriminierung am Arbeitsmarkt von der eine weite Zielgruppe, ausgehend von sozialen Randgruppen und arbeitsmarktfernen Personen über Beschäftigungslose bis hin zu ArbeitnehmerInnen und Selbstständigen unmittelbar betroffen ist.
amp Gesamtziele und Gesamtstrategie der EP:
Das Tabu „Schulden“ und das „Arbeitsmarkthindernis Schulden“ sollen entschärft werden.
Von Verschuldung unmittelbar Betroffene (ArbeitnehmerInnen, arbeitsmarktferne Personen, Beschäftigungslose) sowie mittelbar Betroffene (ArbeitgeberInnen, Arbeitsvermittlungsstellen) erhalten sofort und unmittelbar Information zur Problematik und zu Lösungsmöglichkeiten.
Für MitarbeiterInnen in Beratungsdiensten (Schuldnerberatungsstellen, Sozialberatungsstellen, Arbeitsvermittlungsstellen, Qualifizierungsmaßnahmen etc.) werden zielgruppenspezifische Konzepte zur Beratung erstellt, insbesondere für besonders vom Tabu „Schulden“ betroffene Personengruppen Beschäftigungslose, Alleinerziehende, Straffällige und Personen mit mehrfachen Problemlagen.
Das Selbsthilfepotential dieser Betroffenen wird gestärkt, indem der Zugang zu Regelungsmaßnahmen erleichtert und mit IKT unterstützt wird. Zudem werden Online-Selbsthilfe-Tools (Softwareprogramme) und KundInnen-PC´s in Beratungsstellen („Schulden-Shredder“) für Betroffene zur Verfügung gestellt, die keinen Zugang zu PC´s haben.
Mittel- und langfristig werden durch das Projekt die Chancen auf Arbeitsaufnahme und Arbeitsplatzerhalt für Verschuldete erhöht. Grundsätzlich werden volkswirtschaftliche Mittel (Arbeitslosenunterstützung, Notstandshilfe, Sozialhilfe etc.) eingespart und das Steuer- und Sozialversicherungsaufkommen erhöht.
Die finanziell kritische Situation der Sozialbudgets der Länder erfordert neue und ergänzende Methoden und Modelle zur Beratung der im Projekt umfassten Zielgruppen , um den Entwicklungen gerecht zu werden (insbesondere der Entwicklung in der Nachfrage nach Schuldnerberatung – dzt. bestehen Wartezeiten auf Erstgespräche bis zu 3 Monate nach Kontaktaufnahme).
Beschreibung der Umsetzung der Gesamtstrategie und der operationellen Gesamtziele:
Diese Ziele sollen durch folgende Module/Aktivitäten umgesetzt werden:
MODUL 1: INFODIENSTCENTER
Geplant ist die Entwicklung eines Webportals mit einem ExpertInnen-Datenbanksystem
zur österreichweiten Online-Information und - Beratung für
unmittelbar und mittelbar Betroffene (Verschuldete Personen in verschiedenen sozialen Situationen, ArbeitgeberInnen, Arbeitsvermittlungsstellen, Selbstständige, SchuldnerberaterInnen, BeraterInnen aus anderen sozialen
Einrichtungen). Das InfodienstCenter soll gleichzeitig eine österreich - und europaweite Beobachtungsstelle sein. Dieses Modul versteht sich als Klammermodul, in das Informationen und Inhalte, die in den anderen Modulen entwickelt werden, einfließen.
MODUL 2: ARBEITGEBERINNEN-SENSIBILISIERUNG UND PRÄVENTION
Bei diesem Modul geht es um eine Hilfestellung für überschuldete
ArbeitnehmerInnen und Beschäftigungslose durch gezielte Information und Aufklärung (Sensibilisierung) von ArbeitgeberInnen im Umgang mit überschuldeten Personen vor, während und nach einem Entschuldungsprozeß. Eine Studie zur Situation der Motivation von ArbeitgeberInnen und
ArbeitnehmerInnen bei Überschuldung soll erstellt werden und
Informationsmaterialien daraus erarbeitet werden. Ein Schwerpunkt soll im Bereich der Schuldenprävention auf der gezielten Information über die besondere
Verschuldungssituation von Jugendlichen/Lehrlingen liegen, im Hinblick auf deren kontinuierlichen Existenzaufbau.
MODUL 3: NEUE KONZEPTE FÜR ZIELGRUPPEN MIT NÄHE ZUR
ARBEITSMARKTPROBLEMATIK
Es geht dabei um die Entwicklung von Integrationsmodellen am Arbeitsmarkt vor allem über die Erarbeitung von neuen Beratungskonzepten für bestimmte Zielgruppen wie Arbeitslose in Maßnahmen, Alleinerziehende in Betreuung der
Caritas, Personen mit mehrfachen Problemlagen und Straffällige.
MODUL 4: „SCHULDEN-SHREDDER“ IN BERATUNGSSTELLEN
PC´s sollen als „Schulden-Shredder“ in Beratungsstellen aufgestellt werden, welche sozial benachteiligten Personen den Zugang zu neuen Technologien
ermöglichen und Vorarbeiten für BeraterInnen bereitstellen soll. Auf den PC´s sollen Kreditberechnungen, Pfändungsberechnungen, Gläubigerlisten und
Haushaltsbücher den KlientInnen zur selbstständigen Erarbeitung zur Verfügung stehen. Dieses Modul hilft, neue Ungleichheiten und Ausgrenzungen am Arbeitsmarkt zu verringern.
Rationale | Objective | Innovation | Budget | Beneficiaries | Empowerment | Transnationality | Background | National Partners
![]()
| ||||||||||||
|
