Welche Rolle spielt die EU?

Die von den Fachministern der EU verabschiedete EU-Jugendstrategie stellt unter Beachtung der allgemeinen Zuständigkeit der Mitgliedsländer für Jugendpolitik einen Rahmen für die Zusammenarbeit in den Jahren 2010 bis 2018 auf.  Sie dient im Wesentlichen zwei Zielen:

  • Schaffung von mehr Möglichkeiten und mehr Chancengleichheit für junge Menschen im Bildungswesen und auf dem Arbeitsmarkt
  • Ermutigung von jungen Menschen, aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen
Wie wird dies erreicht?

Die Ziele sollen durch einen dualen Ansatz mit folgenden Elementen verwirklicht werden:

  • Besondere Jugendinitiativen zur Förderung von informellem Lernen, Teilhabe, Freiwilligentätigkeit, Jugendarbeit, Mobilität und Information
  • Wirtschaftszweige übergreifende Mainstreaming-Initiativen, mit denen gewährleistet wird, dass Jugendfragen bei der Formulierung, Durchführung und Bewertung politischer Maßnahmen in anderen Bereichen mit deutlichen Auswirkungen für die Jugend beachtet werden, zum Beispiel Bildung, Beschäftigung oder Gesundheit und Wohlbefinden

Die EU-Jugendstrategie schlägt Initiativen in acht Aktionsbereichen vor:

Was ist neu?