Beteiligung: Die EU-Jugendstrategie zielt auf eine substanzielle bürgerschaftliche, wirtschaftliche, soziale, kulturelle und politische Teilhabe junger Menschen ab.

Von den Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission wird Folgendes erwartet:

  • Förderung der inklusiven demokratischen Teilhabe aller jungen Menschen an der Gesellschaft und am demokratischen Prozess
  • Aktive Einbeziehung von jungen Menschen, Jugendorganisationen und anderen Organisatoren von Jugendarbeit in Jugendmaßnahmen auf allen Ebenen
  • Unterstützung von Jugendvertretungen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene, die das Recht der jungen Menschen auf Teilhabe und Selbstorganisation anerkennen
  • Förderung und Begleitung des EU-Jugenddialogs, damit die verschiedenen Stimmen junger Menschen beim Entscheidungsprozess auf allen Ebenen gehört werden
  • Unterstützung der Entwicklung bürgerschaftlicher Kompetenzen durch politische Bildung und Lernstrategien
  • Unterstützung und Entwicklung der Partizipationskompetenz junger Menschen, indem ihr Interesse an partizipativen Maßnahmen geweckt und ihnen die Chance gegeben wird, sich auf die Teilhabe vorzubereiten
  • Förderung innovativer und alternativer Formen der demokratischen Teilhabe, z. B. digitaler Demokratieinstrumente

EU-Arbeitsplan für die Jugend (2019-2021) – geplante Maßnahmen

(nicht erschöpfende Liste)

  • Zyklen für den EU-Jugenddialog
  • Schlussfolgerungen des Rates zu Jugend und Demokratie
  • Schlussfolgerungen des Rates zur Förderung der Jugendarbeit durch Sensibilisierung des Jugendsektors durch Informationen und Stärkung der Ressourcen
  • Expertengruppe und Schlussfolgerungen des Rates zur Gewährleistung eines rechtebasierten Ansatzes bei jugendpolitischen Maßnahmen
  • Schlussfolgerungen des Rates zur Stärkung der Steuerung auf verschiedenen Ebenen bei der Förderung der Teilhabe junger Menschen an politischen und anderen Entscheidungsprozessen auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene