Junge Menschen zu befähigen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich unterschiedlichen Herausforderungen in ganz Europa zu stellen, wird als „Teilhabe“ bezeichnet und durch die verschiedenen Formen der Jugendarbeit unterstützt.

Von den Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission wird Folgendes erwartet:

  • Ausarbeitung und Umsetzung einer europäischen Jugendarbeitsagenda für Qualität, Innovation und Anerkennung von Jugendarbeit
  • Unterstützung des Aufbaus einer qualitätsvollen Jugendarbeit auf allen Ebenen: Entwicklung diesbezüglicher Strategien, Schulung von Jugendbetreuern, Festlegung von Rechtsrahmen und Zuweisung ausreichender Ressourcen
  • Unterstützung der Jugendarbeit auf allen Ebenen (auch Basisinitiativen) und Anerkennung von Jugendorganisationen als Vermittler von Kompetenzen und Bereiter eines inklusiven Umfelds durch Jugendarbeit und nichtformale Bildungsmaßnahmen
  • Einrichtung und Ausbau leicht zugänglicher Jugendkontaktstellen, die ein breites Spektrum an Diensten und/oder Informationen bieten

EU-Arbeitsplan für die Jugend (2019-2021) – geplante Maßnahmen

(nicht erschöpfende Liste)

  • Schlussfolgerungen des Rates zur Aus- und Weiterbildung von Jugendarbeitern
  • Schlussfolgerungen des Rates zur digitalen Jugendarbeit
  • Peer-Learning-Aktivität zu bereichsübergreifenden Ansätzen in der Jugendarbeit
  • Entschließung des Rates „Agenda zur Jugendarbeit“
  • Dritter europäischer Kongress über Jugendarbeit (Dezember 2020)
  • Peer-Learning-Tätigkeiten zur digitalen Jugendarbeit
  • Peer-Learning-Aktivität zu innovativen Möglichkeiten, Jugendarbeit zu finanzieren