Heutzutage ist es für junge Menschen in Europa viel einfacher, Kontakte ins Ausland zu knüpfen, Beziehungen aufzubauen und Erfahrungen auszutauschen. Für die künftige Entwicklung Europas und eine solidarischere Union ist genau dies von wesentlicher Bedeutung. Darum wird die Mobilität junger Menschen auf vielerlei Art gefördert.

Von den Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission wird Folgendes erwartet:

  • Bereitstellung grenzübergreifender Mobilitätsmöglichkeiten für alle jungen Menschen sowie für Jugendarbeiter (einschließlich Freiwilligenaktivitäten) durch die Beseitigung von Hindernissen und Durchführung von Unterstützungsmaßnahmen mit besonderem Schwerpunkt auf jungen Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten
  • Unterstützung des solidarischen Engagements junger Menschen durch Förderregelungen und Ergänzung nationaler, regionaler und lokaler Systeme durch EU-Finanzierungsinstrumente
  • Aktive Einbeziehung junger Menschen und Jugendorganisationen in den Entwurf, die Umsetzung und die Bewertung einschlägiger EU-Finanzierungsprogramme
  • Austausch bewährter Verfahren und Entwicklung von Systemen zur Bewertung und Anerkennung von Fähigkeiten und Kompetenzen, die durch nichtformales und informelles Lernen erworben wurden, einschließlich solidarischer und freiwilliger Tätigkeiten, bei fortgeführter Umsetzung der Empfehlung des Rates von 2012 zur Validierung nichtformalen und informellen Lernens

EU-Arbeitsplan für die Jugend (2019-2021) – geplante Maßnahmen

(nicht erschöpfende Liste)

  • Expertengruppe für grenzübergreifende Solidarität
  • Peer-Learning bei nationalen Solidaritätsaktivitäten
  • Überarbeitung der Empfehlung des Rates über die Mobilität junger Freiwilliger innerhalb der Europäischen Union (2008)
  • Schlussfolgerungen des Rates zur Jugendarbeit in ländlichen Gebieten und zur Förderung der Solidarität zwischen den Generationen