Rolle der EU

Die Europäische Kommission ist für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie im Zeitraum 2010–2018 zuständig.

In ihrer Rolle als Moderatorin arbeitet sie darauf hin, dass sich die EU-Mitgliedstaaten auf einen gemeinsamen politischen Standpunkt einigen . Als Exekutive ist sie für die Verwaltung von Maßnahmen für junge Menschen zuständig, beispielsweise im Rahmen von Erasmus+ oder des Europäischen Freiwilligendienstes.

Wie wird dies erreicht?

Die Umsetzung der Jugendstrategie erfolgt im Wesentlichen über die Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und den strukturierten Dialog.

Die Zusammenarbeit umfasst den Austausch von bewährten Verfahren, Ideen und Informationen, um gemeinsame Anliegen und Strategien zu verfolgen und gemeinsame Herausforderungen anzugehen. Dieser Austausch, auch offene Koordinierungsmethode (OKM) genannt, trägt zur Verbesserung der Informationsgrundlage für die Politikgestaltung bei.

Der strukturierte Dialog beinhaltet Diskussionen mit jungen Menschen und Jugendorganisationen, die einen ständigen Gedankenaustausch über die Fortschritte bei der Umsetzung der Jugendstrategie ermöglichen.

Nächste Schritte

Um zu gewährleisten, dass junge Menschen an der Gesellschaft und am Arbeitsleben teilhaben, überprüft die Kommission ihre Maßnahmen alle drei Jahre im Rahmen des Jugendberichts.

Darin zieht sie Bilanz über die Verwirklichung der Ziele der Jugendstrategie, um Fortschritte zu bewerten, bewährte Verfahren zu ermitteln und die Schwerpunkte für die nächsten drei Jahre festzulegen.

Der Bericht, der auf Konsultationen mit Mitgliedstaaten und jungen Menschen sowie auf verlässlichen Fakten und Indikatoren beruht, liefert darüber hinaus detaillierte Informationen zur Umsetzung der Strategie in den einzelnen Ländern.