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Im Blickpunkt

In politisch instabilen Gebieten nutzen bewaffnete Gruppen häufig Zwangsarbeit für den Abbau von Mineralien, die sie dann verkaufen, um mit dem Erlös ihre Aktivitäten zu finanzieren und sich beispielsweise Waffen zu besorgen.

Diese sogenannten Konfliktmineralien - u.a. Zinn, Tantal, Wolfram und Gold - können sich schließlich bei uns in Mobiltelefonen, Autos und Schmuck wiederfinden.

Neue EU-Verordnung zur Eindämmung des Handels mit Konfliktmineralien

Daher wird die EU voraussichtlich im Mai 2017 eine neue Verordnung erlassen, um folgenden Missständen Einhalt zu gebieten:

  • Ausfuhr von Konfliktmineralien und -metallen in die EU
  • Verwendung von Konfliktmineralien in Hütten und Raffinerien weltweit und in der EU
  • Ausbeutung von Bergarbeitern

Daneben wird die Verordnung die Entwicklung der ortsansässigen Bevölkerung fördern.

EU-Unternehmen werden künftig sicherstellen müssen, dass sie diese Mineralien und Metalle nur von verantwortungsvollen Quellen beziehen.

Die Verordnung wird am 1. Januar 2021 in Kraft treten, damit die Unternehmen ausreichend Zeit für entsprechende Vorkehrungen haben.

Über die neue EU-Verordnung über Konfliktmineralien

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Mehr zu vorhandenen Unterstützungsangeboten für eine verantwortungsvolle Beschaffung

Rechtstexte und sonstige Dokumente

Wortlaut der Verordnung, Ausschreibungen und EU-Studien über Konfliktmineralien