Beschäftigung, Soziales und Integration

Aktuelles 29/04/2010

EU zeichnet Journalisten für die Sensibilisierung zum Thema Diskriminierung aus

Die Europäische Union hat den Preis zur Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung" an die deutsche Tageszeitung Süddeutsche Zeitung verliehen und sie damit für die Sensibilisierung zum Thema Diskriminierung ausgezeichnet.

EU zeichnet Journalisten für die Sensibilisierung zum Thema Diskriminierung aus

Der zweite Platz ging an einen ungarischen Journalisten, und ein Artikel aus Finnland wurde für die Beleuchtung des Zusammenhangs zwischen Armut und Diskriminierung mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die drei Preisträger erhalten jeweils einen Zuschuss für eine Forschungsreise in ein EU‑Land ihrer Wahl. Außerdem startet die Europäische Kommission die Ausgabe des Jahres 2010 des Preises „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung“ mit dem Titel „EU-Journalistenpreis – Gemeinsam gegen Diskriminierung“. Am Wettbewerb können Journalisten aus Print‑ und Onlinemedien teilnehmen, die über Diskriminierung und Vielfalt schreiben. Die Artikel müssen zwischen dem 1. September 2009 und dem 17. September 2010 veröffentlicht worden sein bzw. werden.

Auf der am 29. April 2010 Feier in Brüssel werden die Journalisten ausgezeichnet, die durch ihre Arbeit dazu beitragen, ein besseres Verständnis für die Vorteile von Vielfalt zu vermitteln. Diese Reporter ermutigen die Leser, sich genauer mit den Themen Diskriminierung und Ungleichheit zu befassen. Dieses Jahr vergibt die Kommission einen Sonderpreis für einen Artikel über den Zusammenhang zwischen Armut und Diskriminierung.

Die Preisträger 2009

Kathrin Löther, eine junge Journalismus-Studentin aus Deutschland, wurde für ihren in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Artikel „Das Lieben der Anderen“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der Siegerartikel befasst sich mit der Liebe zwischen Menschen mit Behinderungen und sensibilisiert auf warme und menschliche Art und Weise für dieses Thema.

Mit dem zweiten Preis wurde der im ungarischen Onlinemagazin Figyelőnet veröffentlichte Artikel von István Balla über die Lebensbedingungen von Romakindern ausgezeichnet (Mit látnak Budapestből a cigány gyerekek? („Was sehen Romakinder von Budapest?“)).

Außerdem wurde Hanna Nikkanen mit einem Sonderpreis für „Kerrosten välissä“ („In der Klemme“) ausgezeichnet. Ihr im monatlichen Magazin Voima veröffentlichter Artikel erzählt die Geschichte eines Migranten, der in Finnland mit Armut konfrontiert wird.

Die Siegerartikel sind abrufbar unter: http://journalistaward.stop-discrimination.info/

Start des Wettbewerbs um den Preis 2010

Für den Wettbewerb um den Journalistenpreis 2010 können jetzt Beiträge eingereicht werden. Am Wettbewerb können Journalisten aus Print‑ und Onlinemedien teilnehmen, die über Diskriminierung aufgrund von Rasse oder ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung schreiben. Die Artikel müssen zwischen dem 1. September 2009 und dem 17. September 2010 in einem Print‑ oder Onlinemedium veröffentlicht worden sein bzw. werden, dessen Redaktion ihren Hauptsitz in einem der 27 EU‑Mitgliedstaaten hat. Frist für die Einreichung von Artikeln über die Wettbewerbs-Website ist der 17. September 2010.

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