Beschäftigung, Soziales und Integration

Europäische Plattform zur Bekämpfung nicht angemeldeter Erwerbstätigkeit

Die Plattform

  • hilft den EU-Ländern, damit sie unangemeldete Erwerbstätigkeit in allen ihren Formen besser bekämpfen können;
  • treibt den Wandel auf nationaler Ebene voran;
  • fördert bessere Arbeitsbedingungen und reguläre Beschäftigung;
  • soll für die Probleme im Zusammenhang mit unangemeldeter Erwerbstätigkeit sensibilisieren.

Dieses Forum auf EU-Ebene ermöglicht es verschiedenen Akteuren, u. a. den Sozialpartnern und den Durchsetzungsbehörden (z. B. Arbeitsaufsichts-, Steuer- und Sozialbehörden),

  • Informationen und bewährte Verfahren auszutauschen,
  • voneinander und gemeinsam zu lernen;
  • eine Wissens- und Faktenbasis zu entwickeln;
  • die grenzübergreifende Zusammenarbeit und gemeinsame Aktivitäten zu intensivieren.

Das 2-Jahres-Arbeitsprogramm der Plattform für 2019-2020 umfasst Aktivitäten, welche die Mitglieder der Plattform in die Lage versetzen, die nicht angemeldete Erwerbstätigkeit im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes anzugehen. Das neue Arbeitsprogramm vertieft wichtige Aspekte des vorherigen Programms und baut auf der Arbeit zur Bekämpfung der Scheinselbstständigkeit und betrügerischer Briefkastengesellschaften auf. Es wurden vier Wirtschaftszweige für spezifische Maßnahmen ausgewählt, die besonders schwer von nicht angemeldeter Erwerbstätigkeit betroffen sind: Landwirtschaft, Luftfahrt, Tourismus und das Hotel-, Restaurant- und Gaststättengewerbe.

Die Mittel für die Maßnahmen der Europäischen Plattform stammen aus dem Programm der Europäischen Union für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI) 2014-2020.

Rechtsgrundlage der Plattform ist der Beschluss (EU) 2016/344 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2016.

Zusammensetzung

Die Plattform besteht aus

  • Mitgliedern: Vertreter/-innen der EU-Länder, z. B. aus Bundesministerien, Arbeits- und Sozialaufsichtsbehörden, Steuer- und Zollbehörden oder Sozialversicherungsträgern, Vertreter/-innen branchenübergreifender Sozialpartner auf EU-Ebene und der Kommission.
  • Beobachterinnen/Beobachtern: Vertreter/-innen der Sozialpartner aus den am stärksten von Schwarzarbeit betroffenen Sektoren, Vertreter/-innen Norwegens und Islands als Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums und von Organisationen wie Eurofound, der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz  (EU-OSHA) und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Aktivitäten

Die Plattform bietet verschiedene Ressourcen, die zum Aufbau von Know-how beitragen und zeigen, welche übertragbaren Verfahren zur Bekämpfung von nicht angemeldeter Erwerbstätigkeit es gibt. Unter den nachfolgenden Links finden Sie in unserer virtuellen Bibliothek Veranstaltungsunterlagen und andere Informationen zum Thema.

 


Strategische Prioritäten

Arbeitsprogramm und Governance

Kampagne #EU4FairWork

Virtuelle Bibliothek

Nicht angemeldete Erwerbstätigkeit in europäischen Ländern

Informationen und Tools für angemeldete Erwerbstätigkeit

Newsletter

Glossar

 

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