Beschäftigung, Soziales und Integration

EU und sonstige Partner

EPIC-Sondierungsgremium

Die Aktivitäten der Europäischen Plattform für Investitionen in Kinder werden vom Sondierungsgremium geleitet. Die Mitglieder des EPIC-Sondierungsgremiums haben die Aufgabe, die wichtigsten Aktivitäten ihrer Netzwerke in den für die Kinder- und Familienpolitik relevanten Bereichen hervorzuheben und den Ausbau der EPIC-Plattform zu unterstützen, um sicherzustellen, dass die Inhalte für politische Entscheidungsträger und Interessengruppen relevant sind.

Das EPIC-Sondierungsgremium besteht aus den folgenden Organisationen:

  • Eurochild
  • COFACE Families Europe
  • Save the Children
  • ChildONEurope – European Network of National Observatories on Childhood (Netzwerk nationaler Beobachtungsstellen zum Thema Kindheit)
  • SIRIUS – Policy Network on Migrant Education (Strategisches Netzwerk für die Bildung von Migranten)
  • International Network of Leave Policies and Research (Internationales Netzwerk für Urlaubsregelungen und Forschungstätigkeiten)

Nachfolgend finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Arbeit der jeweiligen Organisationen.

Eurochild setzt sich dafür ein, dass die Rechte und das Wohlergehen des Kindes bei politischen Fragen im Mittelpunkt stehen.

Eurochild ist ein Netzwerk von Organisationen, die mit Kindern und für Kinder in ganz Europa arbeiten und sich für eine Gesellschaft einsetzen, die die Rechte der Kinder achtet. Eurochild nimmt Einfluss auf politische Strategien, baut interne Kapazitäten auf und fördert das gegenseitige Lernen sowie den Austausch von Erfahrungen aus Praxis und Forschung.

Die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes liegt der gesamten Arbeit von Eurochild zugrunde.

COFACE Families Europe ist ein pluralistisches Netzwerk zivilgesellschaftlicher Vereinigungen, die die Interessen aller Familien vertreten. COFACE konzentriert sich im Wesentlichen auf Strategien und Gesetze, die sich auf das Leben von Kindern und Familien auswirken, insbesondere in den Bereichen Sozialschutz und soziale Eingliederung, Schutz der Rechte von Behinderten und abhängigen Personen, Bekämpfung der Kinderarmut, Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben, Migration, integrative Bildung und frühkindliche Erziehung und Bildung, Erziehungsunterstützung für Familien, Informations- und Kommunikationstechnologien, Gesundheits- und Verbrauchergesetze sowie andere relevante Gesetzesbereiche. COFACE Families Europe setzt sich für Maßnahmen ein, die für Nichtdiskriminierung und Chancengleichheit zwischen Personen und Familienformen sorgen und unterstützt insbesondere Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern. Hier liegt der Schwerpunkt insbesondere auf der Vereinbarkeit von Beruf, Betreuung und Familienleben.

Save the Children ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, die Kinderrechte fördert, Hilfe leistet und Kinder in Entwicklungsländern unterstützt. Die Vision, die Save the Children verfolgt, ist die einer Welt, in der jedem Kind das Recht auf Überleben, Schutz, Entwicklung und Teilhabe gewährt wird. Die Mission von Safe the Children besteht darin, zu wesentlichen Fortschritten in Bezug auf die Art und Weise anzuregen, wie weltweit mit Kindern umgegangen wird und sofortige und dauerhafte Veränderungen im Leben von Kindern zu erwirken. Die Organisation wurde 1919 in Großbritannien gegründet und ist heute weltweit in mehr als 120 Ländern tätig.

ChildONEurope – European Network of National Observatories on Childhood (Netzwerk nationaler Beobachtungsstellen zum Thema Kindheit) – ist eine technisch-wissenschaftliche Einrichtung, die 2003 im Zusammenhang mit der ständigen zwischenstaatlichen Gruppe „L'Europe de l'Enfance“ gegründet wurde. Zu den Partnern von ChildONEurope zählen Vertreter der nationalen Beobachtungsstellen und Ministerien, die für Gesetze im Zusammenhang mit Kindern zuständig sind. L‘Europe de l'Enfance hingegen besteht ausschließlich aus den Vertretern der Ministerien. ChildONEurope möchte vor allem durch Forschungs- und Studienaktivitäten ein Forum für Diskussionen und den Austausch von Wissen und bewährte/n Methoden zur Gesetzgebung im Zusammenhang mit Kindern schaffen.

SIRIUS – Policy Network on Migrant Education (Strategisches Netzwerk für die Bildung von Migranten) wurde im März 2017 als internationale gemeinnützige Organisation gegründet und bringt die wichtigsten Interessengruppen im Bereich Migration und Bildung aus ganz Europa zusammen, darunter politische Entscheidungsträger, Forscher, Fachkräfte und Vertreter von Migrantengemeinschaften. SIRIUS vermittelt Wissen und nimmt Einfluss auf die Ausarbeitung von Gesetzen, um es Schülern mit Migrationshintergrund zu ermöglichen, die gleichen Bildungsstandards zu erreichen wie ihre Mitschüler ohne Migrationshintergrund.

Das Netzwerk konzentriert sich auf die jungen Generationen von Migrantenfamilien, vor allem aus außereuropäischen Ländern, aber auch auf ethnische Minderheiten.

Die Organisation setzt sich ein für:

  • Das universelle Recht auf Bildung für alle ohne Diskriminierung
  • Eine qualitativ hochwertige öffentliche Bildung für alle Menschen mit Migrationshintergrund
  • Integration in der Schule durch Abbau von Barrieren, die in der Schule für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund bestehen, um Ausgrenzung und Schulabbruch zu bekämpfen
  • Lehrpläne und Lehrmethoden, die die kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt respektieren
  • Den Einbezug von jungen Erwachsenen und Erwachsenen jeden Alters in lebenslanges Lernen

Der Zweck der Organisation besteht auch darin, eine integrative Gesetzesgestaltung zu fördern, damit Regierungen, Behörden, Schulen und Gemeinden Maßnahmen zur Förderung und Umsetzung von Gesetzen und Maßnahmen ergreifen, die auf die Förderung von Gerechtigkeit und sozialer Gerechtigkeit im Bildungswesen, die Verbesserung der Bildungschancen, die Förderung der sozialen Eingliederung und die Bekämpfung von Diskriminierung abzielen.

Das International Network of Leave Policies and Research (Internationales Netzwerk für Urlaubsregelungen und Forschungstätigkeiten) besteht aus über 60 Mitgliedern aus 42 Ländern, die alle Experten für Urlaubsfragen sind. Jährlich wird ein Bericht zu den internationalen Urlaubsregelungen mit Länder-Aktualisierungen und länderübergreifenden Tabellen erstellt. Der Bericht stellt eine einzigartige Ressource in Bezug auf Gesetzgebung und akademische Belange dar, die von Akademikern, Studenten und Organisationen weitläufig verwendet wird.

Das Netzwerk veranstaltet jährlich Seminare, die sich auf die Urlaubsregelungen in einem Gastland und größere internationale Entwicklungen in Bezug auf die Urlaubsregelungen und diesbezüglichen Forschungstätigkeiten (einschließlich Gleichstellung der Geschlechter, Betreuung über den gesamten Lebensweg hinweg, Arbeitsplatzkulturen, Verknüpfungen zwischen Elternurlaub und frühkindlicher Erziehung und Bildung, Väter und Urlaubsgesetze sowie Rückgang der Geburtenrate) konzentrieren. An diesen Seminaren nehmen Vertreter zwischenstaatlicher Organisationen (wie der OECD und der EU) und einschlägiger nationaler Regierungsstellen teil.

Andere EU-Projekte mit Schwerpunkt auf familien- und kindsbezogenen Themen

Partnerbereich

Die Partner unterstützen EPIC und den Austausch von Informationen und Initiativen zwischen Interessensvertretern, Entscheidungsträgern und Praktikern.

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