Ein Gruß aus der Vergangenheit fördert Unternehmensgründungen

Man erwartet, dass das neue Gründerzentrum mit einer Fläche von 4.400 m² in Süd-Luxemburg Unternehmensgründungen in der Region zusätzlich fördern wird. Jährlich können 6 bis 8 viel versprechende Unternehmen gegründet werden.

 Weitere Extras

 

Projekte wie dieses helfen der EU dabei, gemäß den Vorgaben der Wachstumsstrategie EU 2020 bis zum Jahr 2020 eine intelligente, nachhaltige und integrative Wirtschaft zu werden. Die EU sieht sich einigen schwierigen Herausforderungen gegenüber, unter anderem einer älter werdenden Bevölkerung, einer unzureichend qualifizierten Arbeitnehmerschaft, einem größeren Bedarf an Innovation, der Schaffung eines Gleichgewichts zwischen Wirtschaftswachstum und Umweltschutz sowie der Sicherstellung sicherer, sauberer Energielieferungen. Projekte im Bereich Regionalpolitik in der ganzen EU spielen bei der Bewältigung dieser und zahlreicher anderer Herausforderungen eine aktive Rolle. Dies geschieht durch die Durchführung von Projekten zur Schaffung von Arbeitsplätzen, der Verbesserung des Bildungsniveaus, der Entwicklung erneuerbarer Energiequellen, der Ankurbelung der Produktivität sowie zur Schaffung von Möglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger. Die Projekte und Regionen spielen hierbei eine wichtige Rolle, da sie echte Ergebnisse generieren, die zur Erreichung der wesentlichen Ziele der Strategie beitragen.

Das in den ehemaligen Hochöfen der „Stadt der Wissenschaften“ errichtete Gründerzentrum möchte die Überlebensfähigkeit und die Wachstumschancen innovativer und technologieorientierter Start-Ups durch die Unterstützung in Form von IT Ausrüstung, Managementberatung und Dienstleistungen zur Unterstützung von Unternehmen verbessern.

Ideen zünden

Das Gründerzentrum wird in den als nationales Denkmal eingestuften ehemaligen Hochöfen errichtet. Es wird somit das erste Gebäude des industriellen Erbes in Belval, dem neues Leben eingehaucht wird. Der Außenbereich der Hochöfen wird unverändert bleiben, das neue Gebäude wird innerhalb der Anlage errichtet. Das Gründerzentrum möchte junge Unternehmen aufnehmen, die die Forschung der „Stadt der Wissenschaften“ verwenden, um sich weiter zu entwickeln. Es bietet Büroräume, Ausrüstung und Infrastruktur für die industrielle und kommerzielle Anwendung, alles zu erschwinglichen Konditionen, sowie Dienstleistungen, die darauf abzielen, aus Ideen echte Geschäftsprojekte zu machen.

Gebrauchsfertige Arbeitsbereiche

Das Gründerzentrum besteht aus drei Teilen: Bereiche zur Verwaltung des Zentrums an sich, private Büroräume und Gemeinschaftsbereiche. Die Verwaltungsbereiche umfassen Büros, Versammlungsräume und liegen neben dem Bürobereich, wohingegen die privaten Bereiche für Unternehmer reserviert sind. Letztere müssen unabhängig und ohne zeitliche Beschränkungen arbeiten und auf die gesamte technologische Infrastruktur zugreifen können, die sie benötigen. Die vollständig personalisierbaren privaten Bereiche können als Büros und/oder Werkstätten genutzt werden.

Die Gemeinschaftsbereiche umfassen Büros und Logistik-Infrastruktur, die von allen Mietern des Gründerzentrums genutzt werden kann. Hierzu gehören der Empfang, die Cafeteria, der Multimediaraum, die Versammlungsräume sowie der Druck  und Kopierbereich. Zusätzlich zu den 6 bis 8 Unternehmen, die jedes Jahr dort ihre Tätigkeit aufnehmen können, wird erwartet, dass im Rahmen des Projekts jährlich 15 bis 20 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Europa 2020 ist die Wachstumsstrategie der EU für das kommende Jahrzehnt. Die EU ist sich bewusst, dass sich die Welt, in der wir leben, schnell verändert. Daher hat sie sich zum Ziel gesetzt, zu einer intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wirtschaft zu werden. Um dies zu erreichen, hat sich die EU fünf ehrgeizige Ziele in den Bereichen Beschäftigung, Innovation, Bildung, soziale Integration und Klima/Energie gesetzt. Projekte wie dieses, die durch finanzielle Mittel der EU unterstützt werden, produzieren echte Ergebnisse und spielen im Hinblick auf die Erreichung dieser Ziele eine zentrale Rolle.

Datum des Entwurfs

17/08/2011