Robinsbalje, Bremens Bildungsquartier

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Das Quartiersbildungszentrum Robinsbalje in Bremen ist im Jahr 2010 mit dem Ziel entstanden, Maßnahmen für Bildung, soziale Eingliederung und Stadtsanierung miteinander zu verbinden. Mit der finanziellen Unterstützung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung konnten mehrere öffentliche und private Einrichtungen gemeinsam in ein neues Gebäude investieren und damit die Zukunftsperspektive des Quartiers Robinsbalje und seiner Bewohner verbessern. Das so genannte ‚Bildungsquartier‘ beweist, was gebündelte Maßnahmen auf lokaler Ebene zu bewegen in der Lage sind.

Seit 2010 hat Bremen sein erstes ‚Bildungsquartier‘. In dessen Zentrum steht Robinsbalje, das mit dem Ziel entstanden ist, Maßnahmen für Bildung, soziale Eingliederung und Stadtsanierung miteinander zu verbinden. Mit der finanziellen Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Höhe von 1 Mio. EUR konnten mehrere öffentliche und private Einrichtungen gemeinsam in ein neues Gebäude investieren und damit die Zukunftsperspektive des Quartiers Robinsbalje und seiner Bewohner verbessern. Mit Robinsbalje rücken Europa 2020 und das Ziel eines gesellschaftlich integrativen Wachstums für die Gemeinden in greifbare Nähe. Das so genannte ‚Bildungsquartier‘ beweist, was gebündelte Maßnahmen auf lokaler Ebene zu bewegen in der Lage sind.

In dem nagelneuen Gebäude von Robinsbalje finden die Bewohner der Gemeinden ein vielfältiges Angebot vor, darunter Gesundheits- und Sozialangebote, Berufsberatung und Hilfe für Migrantenfamilien. Was die traditionelle Rolle von Schule und das Verständnis von Bildung und Erziehung angeht, findet in dem Kinder- und Familienzentrum Robinsbalje ein Umdenken statt, wodurch ein einzigartiges, für alle offenes Quartiersbildungszentrum entstanden ist.

Angesiedelt in einem der am stärksten benachteiligten Gegenden Bremens, geht von dem Zentrum ein lang ersehnter Impuls für die Wiederbelebung des Stadtteils aus. Die Investitionen, die in Maßnahmen für Bildung und soziale Eingliederung flossen – sei es das neue Gebäude für die beteiligten Einrichtungen oder die Etablierung eines nachhaltigen Netzwerks zwischen ihnen – haben sich positiv auf die Situation, das Erscheinungsbild und die Zukunft des Stadtteils ausgewirkt.

Dass die Behörden der Stadtverwaltung miteinander kooperieren, war die wichtigste Voraussetzung für das Gelingen des Projekts. Diese Art der Zusammenarbeit war für viele Beteiligte neu und nicht immer unkompliziert. Letztlich haben sich daraus aber wichtige Synergien und viele neue Impulse für künftige Projekte ergeben. Den Blick über den Tellerrand riskiert zu haben, hat nicht zuletzt zu einem Mehr an Verständnis unter Kollegen und zur Erweiterung des Horizonts aller Beteiligten beigetragen.

Download der vollständigen Fallstudie

Datum des Entwurfs

20/03/2013

Datenbank zum Policy Learning

Deutschland

BREMEN

Technische Informationen

Programm

2007DE162PO006 Regional Operational Programme ‘EFRE-Programm Bremen 2007–2013’

Investitionen insgesamt

EUR 2 764 500

EG Beteiligung

EUR 1 319 000

Ansprechpartner

Managing Authority: City of Bremen, Senator for the Environment, Construction and Mobility D- 28195 , Bremen Deutschland Annette , Jüngst Tel. : +49 421 361-17380 E-mail : annette.juengst@bau.bremen.de