INNOWOOD – eine wettbewerbsfähigere österreichisch-ungarische Industrie für die Holzverarbeitung und Möbelherstellung

Zur Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von KMU in der österreichisch-ungarischen grenzüberschreitenden Region, die in der holzverarbeitenden Industrie und Möbelindustrie tätig sind, organisierte das Projekt neben Networking-Veranstaltungen und gemeinsamen Marketing-Möglichkeiten eine Reihe von Innovations-Workshops hinsichtlich der Design- und Produktentwicklung.

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The Innowood project held innovation workshops on wood furniture design and product development, networking events and joint marketing opportunities.  ©Effix-Marketing Kft/Abraham Imre (2018) The Innowood project held innovation workshops on wood furniture design and product development, networking events and joint marketing opportunities. ©Effix-Marketing Kft/Abraham Imre (2018)

" Die grenzübergreifende gemeinschaftsbildende Wirkung dieses Projekts ist herausragend. Durch die Miteinbeziehung von Unternehmen, Lernenden und Bildungseinrichtungen werden neue, innovative Holzarchitektur- und Möbelprodukte geschaffen und können neue Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden. Außerdem erhalten Lernende Einstiegsmöglichkeiten auf einem gut aufgestellten Arbeitsmarkt, während Unternehmen durch die gemeinsame Arbeit im Zuge von Produktdesignprozessen und Workshops potenzielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kennenlernen können. All dies geschieht in einem grenzüberschreitenden Kontext. "

Pakainé Dr. Judit Kováts, Projektmanagerin beim Projektträger Effix-Marketing Kft.

Die grenzüberschreitenden Regionen Westtransdanubien in Ungarn sowie Steiermark und Burgenland in Österreich haben stabile Holz- und Möbelindustrien. Was die Zusammenarbeit in puncto Forschung und Entwicklung sowie Innovationen anbelangt, ist die Erfolgsbilanz der beiden Länder aber eher mau. 

Zur Steigerung von Forschung und Entwicklung in diesem Gebiet wurde im Rahmen des Projekts ein grenzüberschreitendes Netzwerk geschaffen, über das Holz- und Möbelunternehmen bewährte Verfahrensweisen austauschen, gemeinsam an der Entwicklung innovativer Produkte arbeiten, die Fertigung konsolidieren und über eine mehrsprachige Online-Vertriebsplattform an gemeinsamen Marketing-Aktivitäten mitwirken können. 

Das Ziel des Projekts ist letztlich die Harmonisierung grenzüberschreitender Ressourcen zur Verbesserung der generellen Wettbewerbsfähigkeit von KMU.

Workshops und Vermarktung 

Eines der Kernergebnisse des Projekts war die Organisation von 25 Workshops, die österreichische und ungarische KMU sowie Lernende zusammenführten, um gemeinsam an der Entwicklung von Möbel- und Architekturkonzepten zu arbeiten. Diese Workshops resultierten in der Produktion von elf Prototypen und zwei Holzarchitekturkonzepten, die für die Weiterentwicklung ausgewählt wurden. Zur Unterstützung von Unternehmen beim Verkauf dieser innovativen Produkte – neben den eigenen Produkten – wird das Projekt im September 2019 eine Online-Plattform für das Marketing und den Vertrieb einführen. 

Beispiellose Möglichkeiten 

Zusätzlich zu den Workshops und der Online-Plattform wurde über das Projekt eine Reihe von grenzüberschreitenden Unternehmensbesuchen und Austausche vereinbart. Diese erwiesen sich nicht nur als ausgezeichnete Möglichkeit für Unternehmen, neue Ideen zu FuE und Innovation kennenzulernen, sondern auch um sich zu vernetzen und den Grundstein für eine zukünftige Zusammenarbeit zu legen. Im Zuge des Projekts wurde eine eingehende Studie für eine komplette Bestandsaufnahme zu der grenzüberschreitenden Region durchgeführt, die Ratschläge zur bestmöglichen Nutzung von Stärken und Linderung von Schwächen lieferte.

Infolge all dieser Initiativen steht KMU und Lernenden, die in der Holz- und Möbelindustrie arbeiten, eine neue leistungsstarke Plattform zur Verfügung, die beispiellose Möglichkeiten in puncto Vernetzung, Veranstaltungen, Bildung, gemeinsame Entwicklung, Marketing und Kommunikation bietet.

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Gesamtinvestition und EU-Mittel 

Die Gesamtinvestition für das Projekt „InnoWood“ beläuft sich auf 989 281 EUR, an der sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung mit 840 889 EUR im Rahmen des operationellen Programms „Interreg V-A Österreich-Ungarn“ für den Programmplanungszeitraum 2014-2020 beteiligt. Die Investition fällt unter die Programmpriorität „Wettbewerbsfähigkeit von KMU“. 

 

Datum des Entwurfs

04/10/2019