EU Strategy for the Baltic Sea Region

 Weitere Extras

 

News

    Im Förderprogramm Interreg South Baltic arbeitet das Projekt Cargo Bikes in Urban Mobility (CoBiUM) daran, nachhaltige Transportdienste für örtliche Unternehmen und Einwohner in Dänemark, Deutschland, Polen und Schweden zu verbessern. Die Bekämpfung der COVID-19 Pandemie ist eine neue Priorität, für die alle verfügbaren Mittel verwendet werden. Örtliche Unternehmer, die von dem Ausbruch von COVID-19 besonders betroffen waren, mussten nach Wegen suchen, um ihre Geschäfte am Laufen zu halten. Dank der Lastenräder im Projekt CoBiUM konnten örtliche Restaurants frische und warme Mahlzeiten liefern.

    „Wir liefern Mahlzeiten für städtische Krankenhäuser, die Intensivstation und die epidemiologische Station in Gdynia (Polen). Wir nutzen die Lastenfahrräder auch für die schnelle Lieferung unserer Einkäufe“ sagt Jakub Malenta, Geschäftsführer des Restaurants Muszla in Gdynia. „Diese Art der Lieferung ist günstig, umweltfreundlich und gut für die Gesundheit“ fügt Jakub hinzu.

     

    Es zeigt sich, dass die Lastenräder ein bequemes Transportmittel für diejenigen sind, die älteren Nachbarn bei ihren Einkäufen helfen. Der Elektromotor und die große Transportbox machen es leicht, auch schwere Einkäufe zu liefern.

    „Ich kaufe für drei Familien ein“ berichtet Anna Skuras, Mutter von zwei Kindern und soziale Aktivistin. „Erst habe ich mit einem 60-Liter-Rucksack eingekauft, aber das war sehr anstrengend. Ich habe von der Möglichkeit gehört, ein Lastenrad zu mieten und das war’s! Wenn es, wie im Moment, trocken ist, bringe ich damit große Wassercontainer zu den neugepflanzten Bäumen im kleinen städtischen Park in der Nähe (ein Teil der Nachbarschaftsinitiative Inicjatywa Wielki Kack“). Das Regenverdeck macht es zu einem gemütlichen, bequemen und hygienischen Gefährt, um mit Kindern kurze Strecken zu fahren, ganz egal, wie das Wetter ist. Es ist eine tolle Alternative zu Bus und Straßenbahn, besonders in der Zeit der sozialen Distanzierung“ erzählt Anna. 

    Das Projekt CoBiUM mit seinen Lastenrädern bietet innovative Lösungen für einen grünen, nachhaltigen und bequemen Transport in städtischen Gebieten. Die Zeit der Pandemie beweist, dass es in der Bevölkerung daran einen starken Bedarf gibt. 

    Der Vorschlag für eine neue Kohäsionspolitik wurde vor weniger als einer Woche von der Europäischen Kommission bekannt gegeben. In dem mit Spannung erwarteten Vorschlag wird eine moderne, vereinfachte und flexible Politik für alle Regionen vorgestellt. Aber was bedeutet dies für den Ostseeraum? Rund 700 Interessenvertreter aller Ebenen (EU, makroregional, national, regional, lokal) kommen heute und morgen in Tallinn zusammen, um genau das zu diskutieren: den Ostseeraum nach 2020.

    Die EU-Strategie für den Ostseeraum ist die älteste der vier makroregionalen Strategien der EU, und die in den vergangenen neun Jahren gesammelten Erfahrungen werden sinnvoll genutzt, um zu prüfen, wie die Umsetzung der Strategie im Rahmen der neuen Kohäsionspolitik verbessert werden kann. Auch überaus wichtige Fragen für die Region, wie der aktuelle Zustand des Ökosystems in der Ostsee und die Weiterentwicklung der Region als globale digitale Drehscheibe, stehen heute und morgen auf der Tagesordnung. Kommissarin Corina Creţu wird den Standpunkt der Kommission zur Zukunft des Ostseeraums darlegen.

    Weiterführende Informationen über die EU-Strategie für den Ostseeraum finden Sie hier.

    Heute hat die Europäische Kommission den allerersten Gesamtbericht über die Durchführung der vier bestehenden makroregionalen Strategien der Europäischen Union (EU) veröffentlicht: die EU-Strategie für den Ostseeraumdie EU-Strategie für den Donauraumdie EU-Strategie für die Region Adria-Ionisches Meer und die EU-Strategie für den Alpenraum.

    Der Bericht enthält eine Bewertung des Standes der Durchführung der aktuellen Strategien und zieht eine Bilanz der wichtigsten bisher erreichten Ergebnisse. Im Bericht werden Lehren aus den bisher gemachten Erfahrungen gezogen und eine Reihe Empfehlungen zu möglichen Weiterentwicklungen der Strategien und ihrer Aktionspläne, auch im Hinblick auf die künftige Kohäsionspolitik, ausgesprochen.

    Der Bericht befasst sich mit bereichsübergreifenden Fragen, die alle vier Strategien betreffen, unabhängig von ihrem Reifegrad (z. B. Politikgestaltung und Planung, politische Steuerung, Überwachung und Evaluierung, Finanzierung und Kommunikation). Die wesentlichen Ergebnisse und Herausforderungen jeder makroregionalen Strategie werden in eigenen Abschnitten behandelt.

    Die Durchführung der vier makroregionalen Strategien der EU, an denen 19 EU-Mitgliedstaaten und acht Nicht-EU-Länder beteiligt sind, hat insgesamt ein größeres Interesse an und ein höheres Bewusstsein für die europäische territoriale Zusammenarbeit und den territorialen Zusammenhalt sowie die daraus entstehenden Mehrwerte bewirkt. Sie haben zur verstärkten Koordinierung und verbesserten Zusammenarbeit in einigen Bereichen (z. B. Befahrbarkeit, Energie, Klimawandel) und zwischen den beteiligten Ländern sowie zur intensivierten Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Ländern geführt, die dadurch näher an die EU herangerückt sind. Die Strategien haben außerdem einen Beitrag dazu geleistet, die Politik zu gestalten, die vorhandenen Rechtsvorschriften umzusetzen und einen engeren Dialog zwischen verschiedenen Akteuren in Gang zu setzen.

    Die Strategien haben ihr volles Potenzial jedoch noch nicht ausgeschöpft und müssen gewisse Herausforderungen noch meistern. Die Mitgliedstaaten, die diese Strategien ins Leben gerufen haben, müssen mehr Eigenverantwortung übernehmen; die Wirksamkeit des Verwaltungssystems muss verbessert werden; die wichtigen vorhandenen Finanzierungsquellen (der EU sowie regional und national) müssen besser koordiniert werden. Im Bericht wird auch auf die Bedeutung der administrativen Mittel und Kapazitäten zur Erreichung der festgelegten Ziele hingewiesen.

    Im Hinblick auf die künftige Kohäsionspolitik werden einige Fragen aufgeworfen. Diese beziehen sich insbesondere auf Synergien und Komplementarität zwischen den makroregionalen Strategien der EU und den durch die europäischen Struktur- und Investitionsfonds unterstützten Programmen sowie auf die Abstimmung mit länderübergreifenden interregionalen Programmen und die weitere Verbesserung des Verwaltungssystems.

    Der Bericht wird durch ein Arbeitsdokument der Kommissionsdienststellen ergänzt, das ausführlichere Informationen zum Stand der Durchführung der makroregionalen Strategien sowie spezifische Empfehlungen beinhaltet.

    Der Bericht schafft ein umfassendes Verständnis dafür, wie die vier makroregionalen Strategien der EU funktionieren, da konkrete Beispiele für die Durchführung in den jeweiligen Bereichen aufgeführt werden. Jedes von ihnen hat einen eigenen Mehrwert, z. B.:

    • die Qualität des Ostseewassers verbessert sich und Zuflüsse von Nährstoffen werden durch die Durchführung von Projekten wie PRESTO oder Interaktives Wassermanagement (IWAMA) verringert;
    • die innovative und nachhaltige Nutzung der Meeresressourcen und die Zusammenarbeit zwischen wichtigen Akteuren und Initiativen im Ostseeraum in diesem Bereich werden weiterhin aktiv durch das SUBMARINER-Netzwerk gefördert;
    • im Donaubecken verringern die koordinierte Wasserbewirtschaftung und das Risikomanagement in Projekten wie SEERISK das Hochwasserrisiko erheblich;
    • Engstellen in der Befahrbarkeit der Donau werden entfernt und die Sicherheit der Navigation durch Projekte wie FAIRWAY und DARIF erhöht;
    • die Zusammenarbeit mit den EU-Ländern in konkreten Themenbereichen von gemeinsamem Interesse im Zusammenhang mit der EU-Strategie für die Region Adria-Ionisches Meer hilft den teilnehmenden Ländern vom westlichen Balkan, sich auf den EU-Beitritt vorzubereiten;
    • blaue und grüne Korridore, deren Ziel ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum unter Achtung der Umwelt ist und die Land und Meer in der Region Adria-Ionisches Meer miteinander verbinden, wurden als Schlüsselbereich ermittelt, in dem strategische Projekte gefördert werden sollten;
    • die Errichtung eines grenzüberschreitenden Bildungsraums für duale Berufsausbildung im Alpenraum wird durch Projekte wie „mountErasmus“ bewerkstelligt;
    • die grenzüberschreitende Anbindung im Alpenraum im Personenverkehr wird durch die Entwicklung des „AlpInfoNet“ zu einem grenzüberschreitenden Verkehrsinformationssystem verbessert. 

    Weitere Informationen

Mehr Neuigkeiten

The area covered by the EUSBSR is mainly the basin of the Baltic Sea, including also the hinterlands. It stretches from the Lapland to the North of Germany and is home to around 85 million inhabitants. Involving 12 countries, it is the second largest and most diverse macro-regional strategy: eight EU Member States (Denmark, Estonia, Finland, Germany, Latvia, Lithuania, Poland, Sweden) and four Neighbouring Countries (Belarus, Iceland, Norway, Russia).

The European Union Strategy for the Baltic Sea Region (EUSBSR) is the first Macro-regional Strategy in Europe. The Strategy was approved by the European Council in 2009 following a communication and an action plan from the European Commission. The Commission publishes regular reports on the implementation of the EU Strategy for the Baltic Sea Region.

The European Commission coordinates the efforts of the EU Strategy for the Baltic Sea Region. For news and information on the activities and progress of the Strategy as curated by the various stakeholders, please visit the EUSBSR's dedicated website at www.balticsea-region-strategy.eu.

The Strategy is divided into three objectives, which represent the three key challenges of the Strategy: saving the sea, connecting the region and increasing prosperity. Each objective relates to a wide range of policies and has an impact on the other objectives. The Strategy helps to mobilise all relevant EU funding and policies and coordinate the actions of the European Union, EU countries, regions, pan-Baltic organisations, financing institutions and non-governmental bodies to promote a more balanced development of the Baltic Sea Region.

The Baltic region defines several sub-objectives

    • Clear water in the sea
    • Rich and healthy wildlife
    • Clean and safe shipping
    • Good transport conditions
    • Reliable energy markets
    • Connecting people in the region
    • Baltic Sea Region as a frontrunner for deepening and fulfilling the single market
    • EUSBSR contributing to the implementation of Europe 2020 strategy
    • Climate change adaptation, risk prevention and management

Better coordination and cooperation between the countries and regions is needed to address these challenges.

The Strategy does not come with extra EU finance but it is supported from the resources already available according to an integrated approach. Countries may also make use of the funding they receive through EU cohesion policy, other EU programmes and financial instruments, and various international financial institutions. To know more about financial opportunities visit www.balticsea-region-strategy.eu/about/funding-sources
  • Since 2004, the majority of the countries in the Baltic Sea region are EU countries.
  • Many of the problems are covered by EU policy.
  • As an independent player with respected authority, the EU is in a good position to facilitate cooperation.
  • The EU already runs programmes in the region and so can provide opportunities for cooperation.

As for the implementation, the Strategy will be based on the key principles applied for the existing macro-regional strategies: no new EU funds, no additional EU formal structures and no EU legislation, while relying on a coordinated approach, synergy effects and a more effective use of existing EU funds and other financial instruments. The aim is to produce a clear added value based on jointly identified objectives.

Achievements so far include:

  • Support for new projects, including cooperation between farmers to reduce eutrophication and improved planning for transport infrastructure;
  • Greater involvement of Russian partners in areas like environmental protection, water quality and innovation;
  • Improved cooperation between regions and other partners, including the private sector

To get in contact with the EUSBSR team in DG REGIO, please email the secretary of the REGIO. DDG.D1 : REGIO-TRANSNATIONAL-AND-INTERREGIONAL-COOPERATION@ec.europa.eu. For more information on how to get in contact with EUSBSR stakeholders, please visit the EUSBSR website.