An EU Strategy for the Alpine Region

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    Wie integriert man Jugendliche besser in die politische Entscheidungsfindung? Die Staaten und Regionen der EU Strategie für den Alpenraum (EUSALP) suchen nach Lösungsansätzen, um Jugendliche mehr Mitsprache an den Politikbereichen zu geben, die sie betreffen.

    Etwa 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Ebenen (EU, national, regional, lokal) treffen sich Dienstag und Mittwoch in Innsbruck beim 2. Jahresforum, gemeinsam organisiert vom Land Tirol und der Generaldirektion für Regionalpolitik und Stadtentwicklung, um genau dieses Motto zu diskutieren: „Zukunft.gemeinsam.gestalten mit der nächsten Generation.“ „Die Alpenraumstrategie hat bewiesen, dass sie wesentlich ist für das Voranbringen von Initiativen, die von gemeinsamem Interesse des Alpenraumes sind. Jedoch können wir noch mehr erreichen, ganz besonders mit der Einbindung der jungen Generation. Mit ihrer Kreativität können junge Menschen sicherlich dazu beitragen, neue Antworten für die Herausforderungen unserer Region zu finden“, betonte Corina Cretu, EU-Kommissarin für Regionalpolitik. Dass dieses Interesse durchaus vorhanden ist, beweist die rege Teilnahme am innovativen Ideenwettbewerb für Jugendliche zwischen 16 und 25. Im Rahmen der Initiative „Pitch your project to the EU“ wurden 17 Projekte eingereicht. Am Mittwoch wird das Publikum entscheiden, wer von den fünf Finalisten gewinnt!

    Sehr wichtige Fragen für den Alpenraum, wie Umweltschutz und die Zukunft der EU-Finanzierung stehen ebenfalls auf der Tagesordnung der Veranstaltung. Kommissar Johannes Hahn wird die Sichtweise der Europäischen Kommission in Bezug auf die Zukunft des Alpenraumes präsentieren. Andere Redner sind unter anderem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter und Raffaele Cattaneo, Regionalratspräsident der Lombardei. Mehr Informationen zur EUSALP gibt im Factsheet.

    Die Europäische Kommission und Tirol als diesjährige Präsidentschaft der EUSALP haben im Rahmen des zweiten Jahresforums der EU-Strategie für den Alpenraum 2018 einen Ideenwettbewerb für die Jugend ins Leben gerufen. 

    Junge Menschen aus dem Alpenraum im Alter zwischen 16 und 25 Jahren können bis zum 31. Oktober 2018 am Ideenwettbewerb „Pitch your Project to the EU“ teilnehmen. Sie haben die Gelegenheit, ihre Projektidee für einen nachhaltigen, attraktiven und modernen Alpenraum vorzustellen.

    Die jungen Menschen stellen ihre Projekte in fünfminütigen Präsentationen auf dem zweiten Jahresforum der EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) vor, das am 20. und 21. November 2018 im Congress Innsbruck/Österreich stattfindet. Das Publikum wählt die drei siegreichen Projekte direkt vor Ort, die dann eine Finanzierung in Höhe von 5 000, 3 000 bzw. 2 000 EUR erhalten. Die Europäische Kommission und die diesjährige EUSALP-Präsidentschaft Tirol verwirklichen damit das Motto des 2. Jahresforums „Zukunft gemeinsam gestalten. – mit der nächsten Generation.“

    Weitere Informationen finden Sie hier

    Die Veranstaltung findet am 23.-24. November in der BMW-Welt in München statt, gemeinsam organisiert vom Freistaat Bayern (derzeitiger Vorsitz der EUSALP) und der Europäischen Kommission (Generaldirektion für Regionalpolitik und Stadtentwicklung). 

    Akteure aus dem ganzen Alpenraum kommen zusammen, um über das bisher Erreichte Bilanz zu ziehen und das weitere gemeinsame Vorgehen abzustimmen. Das Jahresforum zielt darauf ab, die ersten Ergebnisse der Arbeit der 9 Action Groups aufzuzeigen und die Frage zu diskutieren, wie die Herausforderungen der Region wie Klimawandel, wachsender internationaler Wettbewerb, Transitverkehr durch die Alpen und schwindende Artenvielfalt gemeinsam angegangen werden können. Außerdem stehen Themen wie die Verbesserung der Governance und die Einbettung der makroregionalen Strategien in die EU-Förderpolitik nach 2020 im Mittelpunkt. 

    Das Jahresforum will die Zivilgesellschaft miteinbeziehen! Daher sind ein Bürgerdialog, eine interaktive Ausstellung sowie eine Jugendkonferenz integraler Bestandteil des Programms. 

    Die Frist für die Registrierung ist der 21. November 2017. 

    Nähere Informationen, auch zum Programm und praktische Hinweise finden Sie hier: https://www.b2match.eu/alpine-forum-munich

Mehr Neuigkeiten

The EU Strategy for the Alpine Region involves 7 countries: Austria, France, Germany, Italy, Liechtenstein, Slovenia and Switzerland.

It builds on the experiences of the already existing macro-regional strategies: the European Strategy for the Danube Region and the European Strategy for the Baltic Sea Region and the European Strategy for the Adriatic and Ionian Region.

The Commission adopted a Communication and an Action Plan on the EU Strategy for the Alpine Region on 28 July 2015 . This followed the invitation from the European Council in December 2013. It also took account – inter alia – of the on-line public consultation that was held in 2014, and the debates and discussions in the Stakeholder Conference on the EU Strategy for the Alpine Region (Milano, December 2014).

The Alpine region is one of the largest economic and productive regions in Europe where about 70 million people live and work, as well as it is an attractive tourist destination for millions of guests every year. However, it faces several major challenges:

  • Economic globalisation requiring the territory to distinguish itself as competitive and innovative
  • Demographic trends characterised by ageing and new migration models
  • Climate change and its foreseeable effects on the environment, biodiversity and living conditions of the inhabitants
  • Energy challenge at the European and worldwide scales
  • Its specific geographical position in Europe as a transit region but also as an area with unique geographical and natural features

Better cooperation between the regions and States is needed to tackle those challenges.

The main added value of the Strategy for the Alpine Region will consist in a new relationship between metropolitan, peri-mountain, and mountain areas.

According to the political resolution adopted by the representatives of the 7 Alpine States and 15 Alpine Regions in Grenoble in October 2013, the new strategy will focus on the following 3 thematic priorities:

  • Competitiveness and Innovation
  • Environmentally friendly mobility
  • Sustainable management of energy, natural and cultural resources

The Commission has encouraged Member States and regions to ensure that the Alpine Strategy is properly embedded in EU regional policy 2014-2020 programmes, as well as other relevant EU, regional and national policy frameworks.

As for the implementation, the Strategy will be based on the key principles applied for the existing macro-regional strategies: no new EU funds, no additional EU formal structures and no EU legislation, while relying on a coordinated approach, synergy effects and a more effective use of existing EU funds and other financial instruments. The aim is to produce a clear added value based on jointly identified objectives.

To get in contact with the team in DG REGIO please send an e-mail to REGIO D1 TRANSNATIONAL AND INTERREGIONAL COOPERATION