Projekt in Slowenien und Österreich zur Senkung der Arbeitslosigkeit bei hilfsbedürftigen Gruppen

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25/06/2020

Personen mit psychischen Gesundheitsproblemen, Suchtkranke, Obdachlose und weibliche Gewaltopfer erhalten dank des EFRE-finanzierten Projekts Involved aus Slowenien Hilfe bei der Arbeitsuche.

Drei slowenische und zwei österreichische Wohltätigkeitsorganisationen suchen nach innovativen Wegen, um diesen hilfsbedürftigen Gruppen zu helfen, in denen Menschen jahrelang arbeitslos sind und nicht einmal eine Saison- oder Gelegenheitsarbeit finden können.

Die offizielle Arbeitslosenquote Sloweniens lag im März 2020 bei 8 % und sie ist infolge der COVID-19-Pandemie wahrscheinlich gestiegen.

Zu den Menschen, denen geholfen werden könnte, zählt ein 50-jähriger, lediger Mann in schlechter Gesundheit, der nur wenige Freunde hat. Er ist zwar arbeitsunfähig, aber nicht behindert. Nach mehreren erfolglosen Bewerbungsgesprächen entwickelte er psychische Probleme und wandte sich dem Alkohol zu.

Ein anderes Beispiel ist eine alleinerziehende Mutter mit einem Kind im Vorschulalter, die nur vormittags arbeiten kann.

Zu den möglichen Lösungen zählt auch die Freiwilligenarbeit, die es den Menschen ermöglicht, Kontakte zu knüpfen, und an Selbstwert und Akzeptanz zu gewinnen.

Ein Online-Workshop am 18. Juni bot Arbeitgebern, Beratern und Sozialarbeitern die Möglichkeit, sich über Lösungen für diese hilfsbedürftigen Gruppen auszutauschen.

Links zum Thema:

Ursprünglicher Artikel auf http://www.druzina.si vom 17.06.2020

Project: https://interreg.eu/programme/interreg-slovenia-austria/


Autor: Peter Tomažič

Foto: © iStock/Halfpoint

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