Virtuelle Realität für eine verbesserte Gesundheitsversorgung in Deutschland

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23/06/2020

Im deutschen EFRE-finanzierten Projekt „Healthy Reality“ wird untersucht wie erweiterte und virtuelle Realität (AR/VR) zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung genutzt werden können. Zu den Bereichen, die dabei erforscht werden, zählen neue Behandlungen, Therapien und Lehrmethoden.

Teil des Projekts ist eine Online-Veranstaltung mit dem Titel „Health Reality Labs: Games for Health“. Sie fand am 17. Juni statt. Die Veranstaltung richtete sich an Personen, die sich für den Einsatz dieser Technologien im medizinischen Bereich interessieren.

An dem Projekt ist der Fachbereich Department of Community Health der Hochschule für Gesundheit Bochum beteiligt. Dortige Studienergebnisse zeigen entsprechende Verbesserungen bei Physio- und Psychotherapien und in der Pflege, aber auch bei der Vermittlung komplexer medizinischer Inhalte oder bei chirurgischen Eingriffen.

Zu den Projekten, die dabei vorgestellt werden, zählt auch „TeleSTAR: The Next Step – AR for Surgical Training“, in dem erweiterte Realität zur Aufzeichnung von Operationen für Lehrzwecke verwendet wird.

In einem anderen Projekt entwickelte ein deutsches Softwareunternehmen eine VR-Trainingssimulation für Beatmungsgeräte. Dies ist angesichts der Bedeutung dieser Geräte für die Behandlung von COVID-19-Fällen von besonderer Bedeutung.

Links zum Thema:

Ursprünglicher Artikel auf https://www.lokalkompass.de vom 17.06.2020

Projekt: (nur Deutsch) https://www.hs-gesundheit.de/forschung/laufende-projekte/epitect/health-reality


Autorin: Dr. Christiane Krüger

Foto: © iStock/ipopba

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