Experten der Kommission unterstützen die Entwicklung von 13 bulgarischen Forschungs- und Innovationszentren

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26/09/2019

Expertinnen und Experten der Kommission aus der Gemeinsamen Forschungsstelle werden 13 bulgarische Forschungs- und Innovationszentren dabei unterstützen und beraten, ihre innovativen Ideen auf den Markt zu bringen, den Transfer und die Verbreitung von Wissen zu ermöglichen, ihre Beziehungen zu Unternehmen zu stärken und ihre Einbindung in europäische und internationale Kooperationsprojekte zu fördern.

Die Experten werden den 13 Zentren außerdem dabei helfen, ihre rechtlichen, führungstechnischen und operationellen Rahmenbedingungen zu verbessern, Fragen zu staatlichen Beihilfen zu klären sowie Finanzierungsmöglichkeiten (u. a. bei EU-Fonds) ausfindig zu machen.

Der für die Nachbarschaftspolitik, die Erweiterungsverhandlungen und die Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn erklärte dazu: „Die Entwicklung dieser 13 von der EU finanzierten Zentren und die von der Kommission geleistete Unterstützung werden die Leistungsfähigkeit des bulgarischen Innovationswesens verbessern. Dies wird den Forschern vor Ort dabei helfen, ihre Arbeit in Projekte mit hohem Mehrwert für die Wirtschaft und die Menschen umzuwandeln, und bietet ihnen die Möglichkeit, ihren innovativen Ansatz auf globaler Ebene zu fördern.“

Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport und zuständig für die Gemeinsame Forschungsstelle, fügte hinzu: „Um zu ermitteln, wie die EU-Mittel am besten zur Förderung der lokalen Wirtschaft und zur Unterstützung der Entwicklung eingesetzt werden können, ist es von entscheidender Bedeutung, die Behörden, Hochschulen, Unternehmen und die Zivilgesellschaft vor Ort zusammenzubringen. Dieser faktengestützte, inklusive Ansatz zur Politikgestaltung hat sich hervorragend bewährt, wenn es darum geht, die Regionen Europas in die Lage zu versetzen, sich auf ihre Stärken und Prioritäten zu konzentrieren.“

Die 13 Zentren umfassen vier Exzellenzzentren, d. h. Einrichtungen für Grundlagenforschung, und neun „Kompetenzzentren“, die sich auf angewandte Forschungstätigkeiten mit industriellem Nutzungspotenzial konzentrieren. Dies betrifft Sektoren wie die Mechatronik, die digitalen Technologien, die Kreativ- und die Glücksspielindustrie, die Biotechnologie und andere Bereiche, die mit den Prioritäten von Bulgariens Strategie der intelligenten Spezialisierung, d. h. seiner auf den nationalen Wettbewerbsvorteilen beruhenden Industrie- und Innovationsstrategie, in Einklang stehen.

Dieses Unterstützungsprojekt läuft bis Juni 2020 und erhält – zusätzlich zu den 170 Mio. EUR, die im Rahmen des operationellen bulgarischen Programms „Wissenschaft und Bildung für intelligentes Wachstum“ (2014-2020) für Forschung und Innovation eingeplant sind – weitere Mittel in Höhe von 250 000 EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die Ergebnisse der Initiative werden in die Gestaltung der neuen kohäsionspolitischen Programme für den Zeitraum 2021-2027 einfließen und die Anstrengungen Bulgariens zur Modernisierung seines Forschungs- und Innovationsökosystems unterstützen. 

 

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