Italien: EU investiert in schnelle Breitbandanschlüsse für alle

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04/04/2019

Die Kommission hat ein kohäsionspolitisches Projekt in Höhe von mehr 573 Mio. EUR angenommen, um den Ausbau des schnellen Breitbands in Italien zu unterstützen.

Die EU-Mittel, die 60 % der förderfähigen Kosten des Projekts ausmachen, werden dazu beitragen, einen schnellen Zugang zum Internet in Gebieten bereitzustellen, die bisher keinen solchen Zugang haben. Dieses Projekt betrifft mehr als 7000 italienische Gemeinden mit insgesamt 12,5 Millionen Einwohnern und knapp einer Million Unternehmen.

Die für Regionalpolitik zuständige Kommissarin Corina Crețu führte dazu aus: „Dieses von der EU geförderte Breitbandprojekt, das 20 % der italienischen Bevölkerung betrifft, bringt ganz neue Geschäftsmöglichkeiten, bessere öffentliche Dienste und eine bessere Lebensqualität für die Menschen in Italien mit sich. Es zeigt, worum es in der EU wirklich geht: die konkrete Verbesserung des täglichen Lebens der Bürgerinnen und Bürger.“

Das Projekt ist Teil der nationalen Strategie für Zugangsnetze der nächsten Generation „Italia Piano digitale – Banda ultra larga“. Bis 2020 sollen 85 % der italienischen Haushalte und alle öffentlichen Gebäude – insbesondere Schulen und Krankenhäuser – Zugang zu Verbindungen mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 100 Mbit/s erhalten, für alle anderen Zugänge soll die Geschwindigkeit mindestens 30 Mbit/s betragen.

Das Projekt betrifft insbesondere die sogenannten „weißen Flecken“ in allen 20 italienischen Regionen, in denen die Marktkräfte die notwendige Modernisierung der Infrastruktur nicht bewirken können. Das Projekt sollte bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

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