Welche Hindernisse bestehen in Grenzregionen? Kommission gibt die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation bekannt

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08/04/2016

Im September 2015 hat die Kommission eine Überprüfung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gestartet, um die Hindernisse, mit denen sich Menschen in den Grenzregionen weiterhin konfrontiert sehen, zu untersuchen. Teil dieser Überprüfung war eine EU-weite öffentliche Konsultation, deren Ergebnisse heute bekannt gegeben wurden.

Die Befragten nannten nicht nur verbleibende grenzüberschreitende Probleme, sondern waren auch aufgefordert, konkrete Ideen zu deren Bewältigung vorzulegen. Diese wurden in einem Bericht zusammengefasst.

Genannt wurden die folgenden fünf Haupthindernisse:

  1. Rechtliche und verwaltungstechnische Hindernisse (mangelnde Anerkennung von Qualifikationen, Unterschiede in den Sozialversicherungs-, Renten- und Steuersystemen),
  2. Sprachbarrieren,
  3. Schwieriger physischer Zugang (Fehlen von Infrastrukturen und integrierten öffentlichen Verkehrssystemen),
  4. Mangelnde Kooperation zwischen den öffentlichen Behörden bei grenzüberschreitenden Fragen,
  5. Wirtschaftliche Ungleichheiten (Unterschiede in der Arbeitsmarktsituation und Lohngestaltung, wodurch asymmetrische Ströme entstehen).

Mehr als 10 Milliarden Euro aus den ESI-Fonds werden im Zeitraum 2014-2020 in die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit investiert.

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