Umfrage zur „Lebensqualität in europäischen Städten“ zeigt, wie zufrieden die Bürger mit ihrer Stadt sind

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29/01/2016

Die Europäische Kommission hat heute die Ergebnisse der fünften Flash-Eurobarometer-Umfrage zur „Wahrnehmung der Lebensqualität in europäischen Städten“ vorgelegt. Die Umfrage wurde in insgesamt 79 europäischen Städten in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in Island, Norwegen, der Schweiz und der Türkei durchgeführt. Mehr als 40 000 Menschen wurden zu einer Reihe von städtischen Themen befragt.

Die Umfrage konzentriert sich ausschließlich auf die Lebensqualität und zeigt die Einstellungen der Bürger zu verschiedenen Aspekten städtischen Lebens, wie den Beschäftigungsmöglichkeiten, der Anwesenheit von Ausländern, den öffentlichen Verkehrsmitteln und der Umweltbelastung in ihren Städten. Zu den wesentlichen Ergebnissen zählt, dass die Europäer nach dem Ergebnis der Studie insgesamt mit den Städten, in denen sie leben, sehr zufrieden sind: abgesehen von 6 Städten haben in allen Städten mindestens 80 % der Befragten gesagt, dass sie mit dem Leben in ihrer Stadt zufrieden sind. Bei einigen Ergebnissen ist ein positiver Trend im Vergleich zu den Vorjahren zu verzeichnen: so gibt es etwa in Budapest und Krakau im Vergleich zu 2012 20 % mehr Bürger, welche die öffentlichen Verkehrsmittel in ihren Städten positiv beurteilen. Die Umfrage offenbart auch diejenigen Bereiche, die der besonderen Aufmerksamkeit bedürfen, denn die meisten Bürger sind der Ansicht, dass die Gesundheitsleistungen, die Arbeitslosigkeit und die Bildung die wichtigsten Probleme in ihrer Stadt sind.

Im Rahmen der Kohäsionspolitik in der Zeit von 2014 bis 2020 wird erheblich in städtische Gebiete investiert, wobei 15 Milliarden EUR direkt von städtischen Behörden für eine nachhaltige Stadtentwicklung verwaltet werden. Die Umfrage ist so konzipiert, dass sich Städte anhand von 30 Kriterien hinsichtlich sozialer, ökonomischer, kultureller und umweltbedingter Fragen miteinander vergleichen können. Sie soll die Interessengruppen und die Entscheidungsträger inspirieren, den ganzheitlichen Ansatz einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu verfolgen. 

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