EU steuert 222 Millionen EUR zu Kooperations- und Projektförderung im Donauraum bei

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20/08/2015

Mehr Innovation und Unternehmer, Erhalt von Natur und Kultur im Donauraum, bessere Anbindung und Förderung einer Wirtschaft mit geringem CO2‑Ausstoß – das steht im Mittelpunkt des heute gebilligten Programms zur transnationalen Zusammenarbeit im Donauraum. 

Das Programm wird – im Einklang mit den Prioritäten der EU‑Strategie für den Donauraum (EUSDR) – Projekte der transnationalen Zusammenarbeit unterstützen. Es gilt für dasselbe geografische Gebiet wie die Strategie, also für Regionen in neun EU‑Staaten (Deutschland, Österreich, Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn) und drei Drittstaaten (Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro). Die Republik Moldau und die Ukraine kommen für eine Förderung im Rahmen des Programms ebenfalls in Frage, sobald die Finanzierung aus dem Europäischen Nachbarschaftsinstrumen (ENI) geregelt ist. 

Corina Crețu, die für Regionalpolitik zuständige EU‑Kommissarin, erklärte: „Ich nehme dieses Programm heute sehr gerne an. Es ist mit seinen thematischen Prioritäten und der Unterstützung der Governance der Unionsstrategie so konzipiert, dass es direkt zur erfolgreichen Durchführung der EUStrategie für den Donauraum beiträgt. Es sollte den beteiligten Ländern helfen, Projekte mit spürbaren positiven Auswirkungen zu entwickeln, mit denen sie attraktive Orte zum Leben, Studieren, Arbeiten, Besichtigen und Investieren bleiben.“ 

Die EU investiert über 202 Mio.  EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und 19,8 Mio. EUR aus dem Instrument für Heranführungshilfe (IPA) in transnationale Projekte im Donaubecken. 

Die erste Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen erfolgt im Herbst 2015. Die Auftaktveranstaltung findet am 23. und 24. September in Budapest statt.

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