Geschichtlicher Überblick

1957 - 1988        1989 - 1993        1994 - 1999        2000 - 2006        2007 - 2013

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2007-2013: Focus on growth and jobs

“I am convinced that European Cohesion Policy is well set to meet the challenges lying ahead. The most important asset, as I believe, is the system of multi-level governance, based on accountability and partnership. This system which, on one hand, fosters economic efficiency and development through the co-operation between the European, national and regional levels, on the other, firmly anchors the policy in the Union's territories and hearts of its citizens.”

Danuta Hübner, Commissioner for Regional Policy since 2004

 

The highest concentration ever of resources on the poorest Member States and regions, the inclusion of all regions, and a shift in priorities set to boost growth, jobs and innovation, these are in a nutshell the major changes of EU Cohesion Policy during the current period. In the EU of 27 Member States, one in three EU citizens - 170 million in total – now live in the poorest regions which receive assistance under the "Convergence" objective. Economic and social disparities have significantly deepened with recent enlargements. In terms of per-capita income, Luxembourg is now seven times richer than Romania. At the regional level, the difference is even bigger: the richest region is Inner London with 290% of the EU-27’s per-capita income, while the poorest region is Nord-Est in Romania with 23% of the EU average. The European Council agreed in December 2005 on the budget for the period 2007-2013 period and allocated €347 billion on Structural and Cohesion Funds of which 81.5% are planned to be spent in the "Convergence" regions. Based on simplified procedures, nearly all of the 436 programmes covering all EU regions and Member States were agreed before the end of 2007. The radical shift in their priorities means that a quarter of resources is now earmarked for research and innovation and about 30% on environmental infrastructure and measures combating climate change. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Anfänge des EFRE: Bau eines Aquädukts in Sizilien (Italien) Ende der 70er Jahre
Die Anfänge des EFRE: Bau eines Aquädukts in Sizilien (Italien) Ende der 70er Jahre.

1957
Die Unterzeichnerstaaten des Vertrags von Rom erklären in der Präambel ihren Willen, „ihre Volkswirtschaften zu vereinigen und deren harmonische Entwicklung zu fördern, indem sie den Abstand zwischen einzelnen Gebieten und den Rückstand weniger begünstigter Gebiete verringern“.
1958
Der Europäische Sozialfonds (ESF) wird ins Leben gerufen.
1962
Der Europäische Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL) wird geschaffen.
1975
Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wird eingerichtet. Er soll einen Teil der Beiträge der Staaten für die Entwicklung benachteiligter Regionen bereit stellen.
1986
Mit der Einheitlichen Europäischen Akte werden die Grundlagen für eine wirkliche Kohäsionspolitik gelegt, die für die südlichen Mitgliedstaaten und die anderen benachteiligten Regionen ein Gegengewicht zu den Anforderungendes Binnenmarktes schaffen soll.
1989-1993
Der Europäische Rat von Brüssel (Februar 1988) reformiert die Arbeitsweise der nunmehr als Strukturfonds bezeichneten Instrumente der Solidarität und beschließt, diese Fonds mit 68 Mrd. ECU (Preise von 1997) auszustatten.
1992
Im Vertrag über die Europäische Union, der 1993 in Kraft tritt, wird der wirtschaftliche und soziale Zusammenhalt neben der Wirtschafts- und Währungsunion und dem Binnenmarkt als eines der Kernziele der Union verankert und der Kohäsionsfonds eingerichtet, der Umwelt- und Verkehrsprojekte in den weniger wohlhabenden Mitgliedstaaten unterstützen soll.
1994-1999
Der Europäische Rat von Edinburgh (Dezember 1993) beschließt, für die Kohäsionspolitik knapp 177 Mrd. ECU bereitzustellen (Preise von 1999), d. h. rund ein Drittel des Gemeinschaftshaushalts. Die Strukturfonds werden um das neue Finanzinstrument für die Ausrichtung der Fischerei (FIAF) ergänzt.
2000-2006
Der Europäische Rat, der im März 1999 in Berlin zusammengekommen ist, unternimmt eine weitere Reform der Strukturfonds. Ihnen werden in einem Zeitraum von sieben Jahren 213 Milliarden Euro zu Gute kommen. Das Strukturpolitische Instrument zur Vorbereitung auf den Beitritt (ISPA) und das Heranführungsinstrument für die Landwirtschaft (Sapard) sollen das Programm Phare, das es seit 1989 gibt, ergänzen, um die Entwicklung der Beitrittskandidaten aus Mittel- und Osteuropa zu fördern.
2000-2001
Der Europäische Rat von Lissabon (März 2000) beschließt eine auf Wachstum und Beschäftigung konzentrierte Strategie, um die Union „bis zum Jahr 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ zu machen. Der Rat von Göteborg ergänzt diese Strategie um das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung.
2002
Der Europäische Rat von Kopenhagen (Dezember 2002) legt die Beitrittsbedingungen von zehn neuen Mitgliedstaaten der Union fest.
2004
Am 1. Mai treten die Tschechische Republik, Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien und die Slowakei der Europäischen Union bei.
2005
Der Europäische Rat findet einen Kompromiss für das Budget 2007-2013. Für die Kohäsionspolitik werden 347 410 Milliarden Euro vorgesehen.
2006
Am 17. Mai unterzeichnen der Rat, das Parlament und die Kommission die Vereinbarung über das Budget 2007-2013. Am 1. August treten die Regelungen bezüglich der Strukturfonds für den Zeitraum 2007-2013 in Kraft.
2006
Am 6. Oktober nimmt der Rat die “Gemeinschaftlichen Leitlinien zur Kohäsion“ an und legt damit den Grundstein für die Prinzipien und die Prioritäten der neuen Politik für den Zeitraum 2007-2013.
Am 1. Januar 2007
Treten Bulgarien und Rumänien der EU bei.