Coronavirus und Erasmus+/Europäisches Solidaritätskorps – Fragen der Teilnehmer/innen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen einzelner Teilnehmer/innen.

Weitere Informationen über die Auswirkungen der Coronakrise und die Reaktion der Europäischen Kommission

Wenn Sie wieder zu Hause sind, aber a) immer noch Ausgaben haben, die direkt und ausschließlich mit Ihrem Aufenthalt im Zielland verbunden sind (z. B. für Miete, Strom), und/oder b) wenn Sie an virtuellem Lernen oder anderen virtuellen Aktivitäten teilnehmen (sofern die Einrichtung/Organisation im Zielland diese als Alternative zu den ursprünglich geplanten Aktivitäten anbietet), dann können Sie die Finanzhilfe behalten.

Darüber hinaus können Sie die Erstattung möglicherweise angefallener zusätzlicher Reisekosten beantragen, sofern Ihrer Einrichtung/Organisation zusätzliche EU-Mittel für Ihre Aktivität zur Verfügung stehen. Bitte erkundigen Sie sich hierzu bei Ihrer Einrichtung/Organisation.

Wenn Ihnen im Zielland keine Kosten mehr entstehen, müssen Sie möglicherweise den Teil der Finanzhilfe zurückzahlen, der für den Zeitraum zwischen dem vorzeitigen Ende Ihres Aufenthalts und dem ursprünglich vorgesehenen Enddatum vorgesehen war.

Wenn Sie im Zielland bleiben und a) immer noch Ausgaben haben, die direkt und ausschließlich mit Ihrem Aufenthalt in diesem Land verbunden sind (z. B. für Miete, Strom), und/oder b) wenn Sie an virtuellen Lernaktivitäten teilnehmen (sofern die Einrichtung im Zielland diese als Alternative zu den ursprünglich geplanten Aktivitäten anbietet), dann können Sie die Finanzhilfe behalten.

Darüber hinaus können Sie möglicherweise eine zusätzliche Finanzhilfe erhalten, falls Sie aufgrund der Coronakrise über den ursprünglich geplanten Zeitraum hinaus zusätzliche Zeit im Ausland verbringen mussten. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihrer Einrichtung zusätzliche EU-Mittel für Ihre Aktivität zur Verfügung stehen. Bitte erkundigen Sie sich hierzu bei Ihrer Einrichtung.

Wenn Sie im Zielland bleiben und a) immer noch Ausgaben haben, die direkt und ausschließlich mit Ihrem Aufenthalt in diesem Land verbunden sind, und/oder b) wenn Sie an virtuellen Aktivitäten teilnehmen (sofern die Organisation im Zielland diese als Alternative zu den ursprünglich geplanten Aktivitäten anbietet), dann können Sie die finanzielle Unterstützung behalten.

In den oben genannten Fällen kann die Organisation die Finanzhilfe auch zur Deckung anderer mit Ihrem Aufenthalt verbundener Kosten verwenden.

Wenn bei Ihnen Reisekosten im Zusammenhang mit dem geplanten Auslandsaufenthalt angefallen sind (z. B. ein Flugticket, das Sie nie verwendet haben und das nicht erstattet werden konnte), dann können Sie den Reisekostenzuschuss erhalten, sofern die Finanzierungsregeln für die Maßnahme eine finanzielle Unterstützung für Reisekosten vorsehen. Ist dies im Rahmen der Maßnahme nicht vorgesehen, können Sie den Teilbetrag der Vorauszahlung erhalten/behalten, der den entstandenen Kosten entspricht. Möglicherweisen können Ihnen auch die Kosten für die Reservierung einer Unterkunft erstattet werden, sofern Ihrer Einrichtung/Organisation zusätzliche EU-Mittel für Ihre Aktivität zur Verfügung stehen. Bitte erkundigen Sie sich hierzu bei Ihrer Einrichtung/Organisation.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Heimateinrichtung/unterstützenden Organisation. Die nationale Agentur Ihrer Heimateinrichtung/unterstützenden Organisation ist grundsätzlich gehalten, eine Verlängerung von Erasmus+-Projekten (einschließlich Mobilitätsphasen für mehrere Teilnehmer/innen im Ausland) bzw. von Projekten des Europäischen Solidaritätskorps um bis zu 12 Monate zu akzeptieren.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer unterstützenden Organisation. Im Prinzip könnte dies als vorübergehende Unterbrechung der Aktivität gewertet werden, und normalerweise sollten Sie die Aktivität später fortführen können.

Personen, die ein Hochschulstudium oder eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und die ihr geplantes Praktikum im Ausland verschieben müssen, können dieses Praktikum nun innerhalb von 18 Monaten nach ihrem Abschluss (statt der normalen Frist von 12 Monaten) antreten.

Ja, die Mobilitätsaktivitäten von Erasmus+ werden im zweiten Halbjahr 2020 fortgesetzt.

Einrichtungen und unterstützende Organisationen wurden gebeten, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soweit möglich gemischte Mobilität anzubieten. In diesem Fall würde die Mobilität mit virtuellen Lerneinheiten/Aktivitäten beginnen und dann in einen Aufenthalt vor Ort übergehen, sobald die Lage dies zulässt.

Näheres erfahren Sie bei Ihrer Heimateinrichtung oder unterstützenden Organisation.

Die gemischte Mobilität beginnt mit virtuellen Lerneinheiten/Aktivitäten und geht in einen Aufenthalt vor Ort über, sobald die Lage dies zulässt.

Für den Zeitraum, in dem Sie in Ihrem Wohnsitzland virtuelle Lerneinheiten/Aktivitäten absolvieren, erhalten Sie keine Finanzhilfe, da dabei keine zusätzlichen Kosten anfallen dürften.

Sobald Ihr Auslandsaufenthalt im Gastland beginnt, erhalten Sie für diese Mobilitätsphase die reguläre Finanzhilfe.

Es gibt Ausnahmen von den Reisebeschränkungen für Studierende aus Drittstaaten, die ihr Studium in einem EU- oder Schengen-Land aufnehmen oder fortsetzen. Dies betrifft 26 der 27 EU-Länder und die vier Schengen-Länder Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Irland wendet derzeit keine Reisebeschränkungen an. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

Diese Ausnahmen stützen sich allerdings nur auf eine Empfehlung des Rates, die rechtlich nicht bindend ist. Den Behörden der einzelnen Länder steht es frei, angemessene Gesundheitsmaßnahmen zu treffen. So können sie beispielsweise von Ihnen verlangen, dass Sie sich in Quarantäne begeben, wenn Sie aus einem Land in die EU einreisen, für das vorübergehende Reisebeschränkungen gelten. Entscheidend sind also die jeweils geltenden nationalen Rechtsvorschriften, die aktuellen Reisehinweise und die sonstigen Maßnahmen und Kontrollen im betreffenden Land.

Wir empfehlen Ihnen, sich vor Ihrer Reise genau zu erkundigen, welche Vorschriften in Ihrem Zielland gelten. Weitere Informationen finden Sie auch unter: https://reopen.europa.eu/de/.

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