Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren

Bewerbungsverfahren

Die Antragstellung erfolgt über die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur.

Ziel

Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren fungieren als Forschungs- und Wissenszentren zu EU-Themen.

Sie bündeln das Wissen und die Kompetenz hochrangiger Experten und sollen zur Entwicklung von Synergien mit und zwischen den verschiedenen Disziplinen im Bereich EU-Studien sowie zur Entwicklung länderübergreifender Aktivitäten und Verbindungen mit Einrichtungen in anderen Ländern beitragen.

Darüber hinaus sollen sie Studierende aus verwandten Fachbereichen sowie politische Entscheidungsträger, Beamte, Organisationen der Zivilgesellschaft und die Öffentlichkeit einbinden.

Möglichkeiten

Im Rahmen von Erasmus+ können Hochschuleinrichtungen folgende Aktivitäten durchführen:

  • Organisation und Koordinierung von personellen und dokumentarischen Ressourcen im Bereich EU-Studien
  • Leitung von Forschungstätigkeiten zu konkreten Themen
  • Entwicklung von Lehrinhalten und -instrumenten zur Aktualisierung und Ergänzung der gegenwärtigen Studiengänge und Curricula
  • Förderung von Diskussionen und Erfahrungsaustausch über die EU
  • systematische Veröffentlichung der Ergebnisse von Forschungsaktivitäten

Die teilnehmenden Hochschuleinrichtungen sollen die strategische Entwicklung des Zentrums unterstützen, Orientierung bieten und die Initiativen des Zentrums unterstützen und fördern.

Bedingungen

Teilnahmeberechtigt sind alle Hochschuleinrichtungen weltweit. Ist die Hochschuleinrichtung in einem Programmland ansässig, muss sie über eine gültige Erasmus-Charta für die Hochschulbildung verfügen.

Die Spitzenforschungszentren sollen

  • an Verbreitungs- und Informationsveranstaltungen auf nationaler und europäischer Ebene mitwirken,
  • Veranstaltungen, Vorlesungen, Seminare oder Workshops mit politischen Entscheidungsträgern auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene sowie mit Organisationen der Zivilgesellschaft und mit Schulen ausrichten,
  • die Ergebnisse ihrer Aktivitäten über Seminare oder Vorlesungen in der Öffentlichkeit und bei Vertretern der Zivilgesellschaft verbreiten,
  • sich mit anderen im Rahmen von Jean-Monnet-Aktivitäten unterstützten Organisationen und Personen vernetzen,
  • ihre Aktivitäten als freie Lern- und Lehrmaterialien veröffentlichen.

An jeder Hochschuleinrichtung kann nur ein Spitzenforschungszentrum unterstützt werden.

Wissenswertes

Falls der Koordinator eines Zentrums ersetzt werden muss, muss die Hochschuleinrichtung dies schriftlich bei der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) beantragen.

Ein Spitzenforschungszentrum kann mit mehreren Einrichtungen oder Organisationen derselben Stadt oder Region zusammenarbeiten, die jedoch eindeutig auf EU-Studien spezialisiert und bei einer Hochschule angesiedelt sein müssen.

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt über die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur.

Weitere Informationen

Im Erasmus+-Programmleitfaden finden Sie alle wesentlichen Informationen über Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren. Genauere Informationen zur Antragstellung erhalten Sie jedoch bei der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur oder die Europäische Kommission.

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