Welche Folgen hat der Brexit für Erasmus+?

Das Austrittsabkommen sieht vor, dass sich das Vereinigte Königreich bis zum Abschluss der laufenden EU-Programme des Zeitraums 2014–2020 – darunter Erasmus+ – an diesen beteiligt, genau wie ein EU-Mitgliedstaat.

Eine mögliche Teilnahme des Vereinigten Königreichs an Programmen nach 2020 hängt von den Ergebnissen der allgemeinen Verhandlungen zwischen den beiden Parteien ab.

Erasmus+-Mobilitätsaktivitäten

Können Studierende aus dem Vereinigten Königreich weiterhin an Mobilitätsmaßnahmen in Erasmus+-Ländern teilnehmen?

Begünstigte aus dem Vereinigten Königreich können von den im Rahmen des derzeitigen MFR gewährten Stipendien profitieren, selbst wenn diese erst nach 2020 ablaufen. Deshalb können Studierende aus dem Vereinigten Königreich und andere Teilnehmer/innen weiterhin an Mobilitätsmaßnahmen in anderen Erasmus+-Programmländern teilnehmen, also den EU-Mitgliedstaaten sowie Liechtenstein, Norwegen, Island, Türkei, Nordmazedonien und Serbien, und zwar bis zum Abschluss der Projekte oder bis deren Mittel ausgeschöpft wurden.

Eine mögliche Teilnahme des Vereinigten Königreichs an Programmen nach 2020 hängt von den Ergebnissen der allgemeinen Verhandlungen zwischen den beiden Parteien ab.

Können Studierende aus Erasmus+-Programmländern weiterhin an Mobilitätsmaßnahmen im Vereinigten Königreich teilnehmen?

Ja. Der Abschluss des Austrittsabkommens bedeutet, dass Hochschuleinrichtungen und andere Einrichtungen aus anderen Programmländern als dem Vereinigten Königreich ihre Studierenden und ihr Personal weiterhin mit Mitteln aus den Aufforderungen 2019 und 2020 in das Vereinigte Königreich entsenden können, und zwar bis zum Abschluss der Projekte oder bis deren Mittel ausgeschöpft wurden.

Eine mögliche Teilnahme des Vereinigten Königreichs an Programmen nach 2020 hängt von den Ergebnissen der allgemeinen Verhandlungen zwischen den beiden Parteien ab.

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