Navigation path

Hate Crime in Österreich. Konzept, Rechtsrahmen, Datengrundlagen, Verbreitung und Auswirkungen von vorurteilsmotivierten Straftaten

Der vorliegende Forschungsbericht ist das Ergebnis einer zweijährigen wissenschaftlichen Begleitung der Einführung und Umsetzung der polizeilichen Dokumentation von vorurteilsmotivierten Straftaten in Österreich. Solche Straftaten sind in Österreich nun durch Polizist:innen als solche zu identifizieren und zu kennzeichnen.

Die Registrierung erfolgt dabei aus einer opferorientierten Perspektive, umfasst sind gerichtlich strafbare Handlungen, die aufgrund der tatsächlichen oder vermeintlichen Zugehörigkeit des Opfers zu einer bestimmten Gruppe (Identitätsmermale sind Alter, eine Behinderung, das Geschlecht, die Hautfarbe, die nationale oder ethnische Herkunft, die Religion, die sexuelle Orientierung, der soziale Status oder die Weltanschauung) vorsätzlich begangen werden.

Der Bericht dokumentiert die Einführung der polizeilichen Erfassung vorurteilsmotivierter Straftaten in Österreich und liefert erste Ergebnisse über Hasskriminalität in Österreich im Zeitraum November 2020 bis April 2021. 

Authors:
Fuchs, Walter (Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie)
Posted by:
Country Coordinator Austria