Maßnahmen der Kommission

Die Europäische Kommission und die EU-Länder arbeiten gemeinsam daran, eine starke europäische Gesundheitsunion aufzubauen, die die Gesundheit der Europäerinnen und Europäer schützt, die Belastbarkeit der europäischen Gesundheitssysteme verbessert und gewährleistet, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten bereit sind, gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen. Die EU ist in vielen verschiedenen Bereichen aktiv, zum Beispiel bei Impfkampagnen, dem bezahlbaren Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu notwendigen Medikamenten, der Eindämmung von Krebserkrankungen und anderen nicht übertragbaren Krankheiten sowie der Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für die Gesundheitsversorgung.

Ferner gibt es Initiativen zur Verringerung des Einsatzes von Antibiotika und infolge der COVID-19-Pandemie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Bewertung von Gesundheitstechnologien sowie der Krisenreaktion und -vorsorge.

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten beurteilt aufkommende Bedrohungen, damit EU und nationale Gesundheitsbehörden rasch reagieren können.

Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger und zur Gewährleistung der besten Behandlung für alle müssen alle Arzneimittel in der EU auf nationaler oder europäischer Ebene von der Europäischen Arzneimittel-Agentur zugelassen werden, bevor sie auf den Markt gebracht werden.

Die Behörde für Krisenvorsorge und -reaktion bei gesundheitlichen Notlagen (HERA) ist für die Entwicklung, Herstellung und Verteilung von medizinischen Maßnahmen vor und während einer Gesundheitskrise zuständig.

Ziele