Maßnahmen der Kommission

Im April 2012 hat die Kommission die Europäische Verbraucheragenda, ihre Strategie für die EU-Verbraucherpolitik, mit folgenden Schwerpunkten verabschiedet:

  • Erhöhung der Verbrauchersicherheit: Stärkung des Rechtsrahmens und effizientere Marktüberwachung für Waren, Dienstleistungen und Lebensmittel;
  • Vermittlung von Wissen: Angesichts der zunehmenden Komplexität der Märkte brauchen Verbraucher/-innen die richtigen Instrumente und Informationen – von den Kosten eines Verbraucherkredits bis hin zur zuständigen Beschwerdestelle;
  • Verbesserung von Durchsetzung und Rechtsschutz, damit Rechte nicht nur auf dem Papier bestehen;
  • Anpassung des politischen Handelns an den gesellschaftlichen Wandel und Herstellung des Bezugs zum Verbraucheralltag; Anpassung des Verbraucherrechts an das digitale Zeitalter, um Probleme zu lösen, auf die Verbraucher/-innen im Internet stoßen; Berücksichtigung der Bedürfnisse schutzbedürftiger Verbraucher/-innen; Erleichterung nachhaltiger Entscheidungen.

 

Ziele
  • Stärkung der Verbraucherrechte durch EU-weite Verbraucherschutzvorschriften und Hilfe bei der schnellen und effizienten Beilegung von Streitigkeiten mit Händlern (z. B. alternative Streitbeilegung und Europäische Verbraucherzentren);
  • Anpassung der Rechtslage an den wirtschaftlichen und sozialen Wandel – insbesondere in den Bereichen digitaler Raum, Energie und Finanzdienstleistungen;
  • Gewährleistung der Sicherheit von Produkten auf dem Binnenmarkt;
  • Ermöglichung fundierter Kaufentscheidungen auf Grundlage klarer, korrekter und kohärenter Informationen (z. B. bei Online-Käufen).