Verordnung über die Grüne Linie

Ganz Zypern ist Teil der Europäischen Union. Im nördlichen Teil der Insel, in dem die Regierung der Republik Zypern keine tatsächliche Kontrolle ausübt, werden die EU-Rechtsvorschriften jedoch gemäß dem Protokoll Nr. 10 zur Beitrittsakte von 2003 ausgesetzt.

Seit 1974 sind die beiden Teile der Insel durch die Waffenstillstandslinie (die sogenannte „Grüne Linie“) voneinander getrennt. Diese Trennungslinie stellt keine Außengrenze der EU dar. In der Verordnung (EG) Nr. 866/2004 des Rates („Verordnung über die Grüne Linie“) sind die Bedingungen festgelegt, unter denen Personen und Waren diese Trennungslinie zwischen den nicht von der Regierung kontrollierten Landesteilen und den von der Regierung kontrollierten Landesteile überqueren dürfen.

Die nicht von der Regierung kontrollierten Gebiete befinden sich außerhalb des Zoll- und Steuergebiets der EU – die persönlichen Rechte türkischer Zyprerinnen und Zyprer als EU-Bürgerinnen und -Bürger werden davon jedoch nicht berührt.

Annäherung der zyprischen Gemeinschaften

Um den Weg für die Wiedervereinigung zu ebnen, zielt die EU-Unterstützung darauf ab, die türkisch-zyprische und die griechisch-zyprische Gemeinschaft näher zusammenzubringen.

Einer der Grundsätze des europäischen Projekts ist der freie Personen-, Waren- und Dienstleistungsverkehr zwischen den Mitgliedstaaten. Hierfür hat die EU im Jahr 2004 die Vorschriften festgelegt, unter denen Menschen, Waren und Dienstleistungen die Trennungslinie überqueren dürfen. Die nachstehend aufgeführten Broschüren enthalten Informationen darüber, wie durch die Verordnung über die Grüne Linie Kontakte zwischen den Menschen sowie der Handel in Zypern vereinfacht werden.

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Dokumente

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