Momentaufnahmen der europäischen Solidarität

Europäisches Solidaritätsbarometer

Das Europäische Solidaritätsbarometer ist ein interaktives Schaubild, das die Solidarität zwischen den EU-Mitgliedstaaten und den EU-Organen anzeigt. Auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Quellen, die von den mit dem ECFR assoziierten Forschern und dem Team „Rethink: Europe“ zusammengestellt wurden, bildet das Tool ein dichtes Netz gegenseitiger Hilfe und Zusammenarbeit in ganz Europa und verdeutlicht die entscheidende Rolle der EU in der Coronakrise.

Schutz der EU-Bürger – Industrie springt in die Bresche

Europäische Unternehmen haben rasch auf die Coronakrise reagiert und sich beim Gesundheitsschutz außerordentlich solidarisch gezeigt. EU-weit haben viele Unternehmen ihre Produktion umgestellt oder hochgefahren, um der Nachfrage nach persönlicher Schutzausrüstung, Desinfektionsmitteln und medizinischen Geräten nachzukommen. Von Brennerei bis Textilunternehmen – die Industrie hat ihr Know-how in den Dienst des Bürgers gestellt, um zum Beispiel Masken, Schutzkittel, Handdesinfektionsmittel und Beatmungsgeräte bereitzustellen.

Die Kommission hat dafür in den letzten Monaten den Boden bereitet und beispielsweise die europäischen Normungsorganisationen zur Freigabe der Normen für Schutzmasken und andere Schutzausrüstungen aufgefordert. Um die Genehmigung wichtiger Produkte zu beschleunigen und Unternehmen bei der Anpassung ihrer Produktionslinien zu helfen, hat die Kommission außerdem Leitlinien für folgende Bereiche veröffentlicht: PSA, auf der Haut verbleibende Handreiniger und Desinfektionsmittel für die Hände sowie 3D-Druck.

Die in diesem interaktiven Tool enthaltenen Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und illustriert lediglich, welche Zeichen der Solidarität die Industrie in der Coronakrise gesetzt hat. Ihr Unternehmen zählt ebenfalls dazu? Dann freuen wir uns auf Ihre Zuschrift unter comm-spp-grow-defi@ec.europa.eu

Europäische Solidarität bei der Behandlung von Patienten

Österreich

Austrian flag

chirurchical mask 11 Intensivpatienten aus Italien und 3 Intensivpatienten aus Frankreich werden in österreichischen Krankenhäusern betreut. „Angesichts der dramatischen Lage ist dies nur ein kleiner Beitrag, aber es ist symbolisch wichtig, dass wir Europa unterstützen“, erklärten die österreichischen Behörden.

Belgien

Belgian flag

chirurchical mask Auf Ersuchen der Slowakei um Unterstützung bei der Behandlung von COVID-19-Patienten hat Belgien einen Arzt, zwei Krankenschwestern und eine Teamleiterin entsandt.

Dänemark

Denmark flag

chirurchical mask Auf Ersuchen der Slowakei um Unterstützung bei der Behandlung von COVID-19-Patienten hat Dänemark ein Team aus drei Ärztinnen und fünf Krankenpflegern entsandt.

Deutschland

Germany

chirurchical mask Deutschlandweit haben Städte und Bundesländer schwerkranke Patienten aus Italien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Tschechien aufgenommen und dafür ihre Intensivpflegekapazitäten zur Verfügung gestellt.
Für Patienten aus Italien wurden in 10 deutschen Bundesländern 85 Intensivbetten bereitgestellt. 44 Patienten wurden bereits dorthin verlegt.
Aus Frankreich hatte Deutschland im Frühjahr 2020 bereits 130 Patienten übernommen. Im November wurden nun erneut Patienten überführt.
10 deutsche Bundesländer haben Patienten aus Frankreich aufgenommen. Von 98 bereitgestellten Intensivbetten wurden bereits 130 mit französischen Patienten belegt.
46 Patienten aus den Niederlanden wurden zur Behandlung nach Deutschland überführt.
Die Intensivpatienten wurden mit Flugzeugen und Hubschraubern der deutschen Luftwaffe zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen. Medizinisches Personal der Universitätsklinik Jena unterstützt eine Klinik in der Nähe von Neapel in Kampanien.

23 Patienten aus der Provinz Lüttich in Belgien wurden zur Behandlung nach Deutschland überführt.
Bayern stellte 100 Krankenhausbetten für COVID-Patienten aus Tschechien bereit. 

Griechenland

Greek flag

chirurchical mask In 500 von der EU kofinanzierten mobilen Arztpraxen können bald Patienten zu Hause getestet werden.

Italien

Italian flag

chirurchical mask  Medizinisches Notfallteam von 10 Ärzten und Krankenpflegern aus Italien bereitet sich auf seinen Einsatz in Armenien im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens vor.

Luxemburg

Luxembourg flag

medical equipment 7 Intensivpatienten aus Mulhouse in Frankreich wurden am 25. März ausgeflogen und werden in Luxemburg behandelt. Weitere 4 Patienten sind aus Thionville (Frankreich) eingetroffen.

Die luxemburgische Luftrettung flog sechs Patienten aus der Region „Grand Est“ in Frankreich zurück nach Hause, nachdem sie in Krankenhäusern im Großherzogtum und Deutschland auf der Intensivstation behandelt worden waren. 5 französische Patienten befinden sich noch in Intensivbehandlung in Luxemburg.

Rettungsflugzeuge und zwei Hubschrauber der luxemburgischen Luftrettung wurden in Frankreichs medizinischen Notfallhilfsdienst integriert. Mit ihnen wurden französische Intensivpatienten nach Hamburg und Dresden ausgeflogen.

Polen

Polish flag

medical equipment  Das polnische Zentrum für internationale Hilfe entsendet ein von der WHO zertifiziertes Einsatzteam von 15 polnischen Ärzten und medizinischen Hilfskräften in ein Feldkrankenhaus in Brescia (Lombardei), einem der am meisten betroffenen Gebiete Italiens.

Rumänien

Romanian flag

medical equipment  Ärzte und Pflegepersonal aus Rumänien und Norwegen, letztere im Rahmen des Europäischen Medizinischen Korps, wurden nach Bergamo und Mailand entsendet. Ihr Einsatz wurde im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der EU kofinanziert und vom EU-Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen koordiniert. 

 

Europäische Solidarität beim Schutz des medizinischen Personals sowie der Bürgerinnen und Bürger

EU
EU flag

disinfo Am 7. Mai 2020 hat die EU-Kommission 17 Mitgliedstaaten und das Vereinigte Königreich mit 1,5 Mio. Masken zum Schutz des Gesundheitspersonals versorgt. Hierbei handelte es sich um die erste Lieferung von insgesamt 10 Millionen Masken, die die Kommission im Rahmen des Soforthilfeinstruments angeschafft hat. Sie wurden in sechs wöchentlichen Tranchen von je 1,5 Millionen Stück in bedürftige Mitgliedstaaten und Regionen geliefert. 

Nach Italien, Spanien und Kroatien, die bereits Lieferungen von insgesamt 330 000 Schutzmasken erhalten haben, werden nun auch Litauen (20 000), Nordmazedonien (10 000) und Montenegro (10 000) im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der EU mit Masken beliefert. Die Reserve wird vollständig aus dem EU-Haushalt finanziert. Deutschland und Rumänien haben als erste Mitgliedstaaten eine rescEU-Reserve übernommen. Im September folgten Dänemark, Griechenland, Schweden und Ungarn.

Am 18. Juni 2020 wurden im Rahmen eines Pilotprojekts mehr als sieben Tonnen persönliche Schutzausrüstung nach Bulgarien geliefert. Die Ladung umfasste über 500 000 von Bulgarien gekaufte Schutzmasken, deren Transportkosten die EU übernommen hat.

Am 7. Juli 2020 hat die EU zusätzlich zu den bereits aus den Beständen der strategischen rescEU-Reserve ausgegebenen Masken weitere 65 000 Masken an Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien geliefert.

In der ersten Augustwoche erhielten Kroatien, Montenegro und Nordmazedonien weitere Chargen Schutzmasken aus der gemeinsamen rescEU-Reserve. Im Oktober wurden über 130 000 OP-Masken und -Kittel nach Montenegro und Nordmazedonien geliefert; im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens gingen zuvor bereits 520 000 Masken sowie Sachleistungen aus der rescEU-Reserve in bedürftige Länder.

Im Oktober 2020 wurden über 130 000 OP-Masken und -Kittel nach Montenegro und Nordmazedonien geliefert; im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens gingen zuvor bereits 520 000 Masken sowie Sachleistungen aus der rescEU-Reserve in bedürftige Länder.
Im Oktober und November 2020 lieferte Norwegen Chargen von jeweils 2 Millionen OP-Handschuhen an Frankreich, das zuvor über das EU-Katastrophenschutzverfahren entsprechenden Bedarf angemeldet hatte.

Am 22. Oktober erhielt Tschechien aus der rescEU-Reserve eine erste Lieferung von 30 Beatmungsgeräten. Die Niederlande und Österreich steuerten weitere Geräte bei, sodass der Bedarf Tschechiens an 150 Beatmungsgeräten vollständig gedeckt wurde.

Norwegen lieferte im Oktober und November Chargen von jeweils 2 Millionen OP-Handschuhen an Frankreich, das zuvor über das EU-Katastrophenschutzverfahren entsprechenden Bedarf angemeldet hatte.

Im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens wurde dann auch die Entsendung eines aus sechs Ärzten bestehenden italienischen Notfallteams nach Aserbaidschan organisiert, um die lokalen Gesundheitsbehörden bei der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen.

Im Januar 2021 wurden aus der von Griechenland und Deutschland verwalteten rescEU-Reserve 107 000 Schutzmasken nach Nordmazedonien und 78 000 nach Montenegro geliefert. Mazedonien erhielt darüber hinaus 35 000 Schutzkittel und 140 000 Overalls; Montenegro 15 000 Schutzkittel. Im Februar 2021 schickte Rumänien nach einem Hilfeersuchen Moldaus 1,5 Millionen OP-Masken, 100 000 FFP3-Masken, 100 000 Schutzanzüge und 100 000 Handschuhe. Im Februar 2021 lieferte Griechenland aus den dort verwalteten medizinischen rescEU-Beständen 600 000 FFP2-Masken und 650 000 Paar Handschuhe an Serbien.

Bislang wurden während der Pandemie im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens 25 Hilfsersuchen durch Lieferung von persönlicher Schutzausrüstung und Medikamenten sowie die Entsendung medizinischer Fachkräfte beantwortet.

Lettland

latvia

chirurchical mask  Lettland hat Estland im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der EU 478 500 Masken bereitgestellt.

Das Land hat Litauen – ebenfalls im Rahmen des Verfahrens – 60 000 Schutzmasken zukommen lassen.

Österreich

Austrian flag

chirurchical mask  Tschechien hat Italien und Spanien jeweils 10 000 Schutzanzüge geliefert. 
Tschechien hat Griechenland im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens Zubehör für Notunterkünfte, Hygieneartikel und andere Bedarfsartikel für Corona-gefährdete Flüchtlinge und Migranten zukommen lassen. Im Januar 2021 erhielt Nordmazedonien 126 000 Schutzmasken und 5 000 Schutzanzüge aus Tschechien.

Dänemark

Danish flag

chirurchical mask  Dänemark unterstützt Griechenland im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der EU mit Containern zur Unterbringung und medizinischen Versorgung Corona-gefährdeter Flüchtlinge und Migranten.Außerdem hat Dänemark Italien Beatmungsgeräte und Georgien Schutzausrüstung angeboten. 

Estland

Estonian flag

disinfo Estland hat Nordmazedonien, Montenegro und Georgien im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens Desinfektionsmittel, Decken und Bettwäsche bereitgestellt.

Frankreich

French flag

chirurchical mask  Frankreich hat Italien 1 Million Masken und 20 000 Schutzanzüge gespendet. Auch Frankreich beliefert Griechenland im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der EU mit Containern zur Unterbringung und medizinischen Versorgung Corona-gefährdeter Flüchtlinge und Migranten. Im Januar 2021 lieferte Frankreich 400 Sauerstoffmasken, 200 Nasenkanülen, Generatoren und weiteren Bedarf in die Mongolei.

Deutschland

Germany

chirurchical mask  Deutschland hat Italien 7,5 Tonnen an medizinischer Ausrüstung, darunter Beatmungsgeräte und Anästhesiemasken, zur Verfügung gestellt. Das Land hat außerdem 50 Beatmungsgeräte an Spanien und 25 an Frankreich geliefert.

Ungarn

hungary

disinfo  Ungarn hat über 1 700 000 Masken, 200 000 Handschuhe und andere Ausrüstung an Kroatien, Slowenien, Rumänien, die Slowakei, Italien, Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und andere Länder geliefert.

Luxemburg

Luxembourg flag

disinfo  Luxemburg hat Spanien 1440 kg Material zur Fertigung persönlicher Schutzausrüstung für das medizinische Personal geliefert. Das Land erleichterte außerdem die Lieferung von 100 Tonnen medizinischer Ausrüstung aus China an Litauen.

Niederlande

Dutch flag

disinfo  Die Niederlande unterstützen Griechenland im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der EU mit Containern zur Unterbringung und medizinischen Versorgung Corona-gefährdeter Flüchtlinge und Migranten.

Die Niederlande haben Tschechien über das Katastrophenschutzverfahren der EU 105 Beatmungsgeräte geliefert.

Polen

Polish flag

chirurchical mask  Polen sagt der Republik Moldau und der Ukraine Desinfektionsmittel, OP-Masken, Gesichtsschilde und andere persönliche Schutzausrüstungen zu.

Slowakei

slovakia

chirurchical mask  Die Slowakei hat im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens Italien Masken und Desinfektionsmittel und der Ukraine neben Masken, Desinfektionsmitteln und Decken auch Rettungswagen bereitgestellt.

Europäische Solidarität bei der Rückholung von Bürgerinnen und Bürgern*

 

EU

EU flag


Picture of airplane  Österreich hat Rückholflüge für Bürger/innen aus 25 EU-Mitgliedstaaten organisiert. Sie wurden aus Argentinien, Australien, Chile, Kuba, der Dominikanischen Republik, Ägypten, Indonesien, Malaysia, den Malediven, Mauritius, Mexiko, Marokko, Peru, den Philippinen, Südafrika, Spanien, Thailand, Tunesien, dem Vereinigten Königreich, den USA und Vietnam repatriiert. 

Belgien

Belgian flag

Picture of airplane  Belgien hat aus 20 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger zurückgeholt.

Tschechien

Czech flag

Picture of airplane  Tschechien hat Hunderte aus 22 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger zurückgeholt.

Dänemark

Danish flag

plane  Dänemark repatriierte Staatsangehörige anderer EU-Länder aus Mali. Auf dem Hinflug wurden humanitäre Hilfsgüter transportiert.

 

Finnland 

flag of Finland

plane  Finnland hat aus 10 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger nach Hause zurückgebracht.

Frankreich

French flag

Picture of airplane  Frankreich hat aus 26 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger zurückgeholt. Anfang Februar brachte ein Flug aus Wuhan (China) 64 französische Staatsbürgerinnen und -bürger und 135 weitere EU-Bürgerinnen und -Bürger zurück.

Deutschland

Germany

Picture of airplane  Deutschland repatriierte Tausende aus anderen EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger.

Ungarn

hungary

plane  Ungarn hat Bürgerinnen und Bürger aus 4 EU-Ländern nach Hause zurückgebracht. 

Irland

Irish flag

Picture of airplane  Irland hat aus 17 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger nach Hause zurückgebracht.

Italien

Italian flag

Picture of airplane  Italien hat aus 6 Mitgliedstaaten stammende Bürger und Bürgerinnen aus Tokio (Japan) repatriiert.

Lettland

Latvian flag

Picture of airplane  Lettland hat aus 4 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger nach Hause zurückgebracht.

Litauen

Lithuanian flag

plane  Litauen hat aus 8 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger nach Hause zurückgebracht.

Luxemburg

Luxembourg flag

Picture of airplane Luxemburg hat aus 14 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger repatriiert. Am 25. März brachte ein Flug aus Cabo Verde 20 luxemburgische Staatsbürgerinnen und -bürger und 131 weitere EU-Bürgerinnen und -Bürger zurück.

Portugal

Portuguese flag


Picture of airplane  Portugal repatriierte Hunderte aus 17 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und -Bürger.

Spanien

Spanish flag

Picture of airplane  Spanien hat mehr als 600 aus 19 EU-Ländern stammende EU-Bürgerinnen und -Bürger repatriiert.

Schweden

sweden

plane  Schweden hat aus 15 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger nach Hause zurückgebracht.

Viele weitere EU-Bürger/innen wurden mit europäischen Flügen zurückgebracht – auch außerhalb des EU-Katastrophenschutzverfahrens. Beispiele:

Kroatien

Croatian flag

Airplane  Kroatien hat aus 5 Mitgliedstaaten stammende Bürgerinnen und Bürger zurückgeholt.

Dänemark

Danish flag


Picture of airplane  Mit einem dänischen Flug kamen 105 dänische Staatsangehörige und weitere 179 Europäer/innen aus den Philippinen nach Hause. Außerdem half das Land bei der Organisation von 4 Rückholflügen für 324 EU-Bürger/innen, die aus Marokko, Italien, den Philippinen und Peru repatriiert wurden.

Deutschland

Germany

ferry  600 Esten, Letten und Litauer erhielten Unterstützung bei der Rückkehr in ihre Heimat per Fähre.

Ungarn

Hungarian flag


Picture of airplane  Ungarn hat aus 6 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger nach Hause zurückgebracht.

Litauen

Lithuanian flag


Picture of airplane  Litauen hat geholfen, mehr als 400 aus 6 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger aus Vietnam, Thailand, Indonesien und Südamerika nach Hause zurückzubringen.

Niederlande

Dutch flag


Picture of airplane  Die Niederlande haben mehr als 230 aus verschiedenen EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger aus Spanien, Portugal, Gambia, Cabo Verde, Peru und der Türkei zurückgebracht.

Polen

Polish flag

 

Picture of airplane  Die polnische Fluggesellschaft LOT hat dabei geholfen, aus mehr als 18 EU-Ländern stammende Bürgerinnen und Bürger zurückzuholen.
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Polen stellte Fähren und Sonderzüge für Staatsangehörige Estlands, Lettlands und Litauens bereit, um ihnen eine sichere Heimreise zu ermöglichen. Außerdem organisierte Polen 18 von der polnischen Polizei begleitete Konvois. So konnten 2000 Bürgerinnen und Bürger Estlands, Lettland und Litauens in mehr als 800 Fahrzeugen sicher in ihre Heimat zurückkehren.

Portugal

Portuguese flag


Picture of airplane  Portugal leistete einen Beitrag zur Repatriierung von Hunderten Bürgerinnen und Bürgern aus 15 EU-Ländern.

 

Slowakei

Slovakian flag


Picture of airplane Die Slowakei hat einen Repatriierungsflug aus den USA organisiert. 300 Bürger/innen aus 4 Mitgliedstaaten konnten auf diese Weise in ihre Heimat zurückkehren. Sechs weitere Flüge sind bereits geplant.

*19 EU-Mitgliedstaaten nutzten das Katastrophenschutzverfahren der Union bei ihren Rückholmaßnahmen. Bilaterale solidarische Bemühungen zur Repatriierung von EU-Bürgerinnen und -Bürgern wurden berücksichtigt, sofern diese der Kommission ausdrücklich gemeldet wurden.

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Wie sieht für Sie Solidarität aus? Schicken Sie uns Beispiele, Fotos und andere visuelle Elemente an COMM-EU-SOLIDARITY@ec.europa.eu

Aktualisiert am 8.12.2020

Alle Angaben ohne Gewähr: Die Beispiele auf dieser Seite sind nicht erschöpfend. Die Zahlen basieren auf den jüngsten verfügbaren Daten der EU-Länder im Gemeinsamen Kommunikations- und Informationssystem für Notfälle (CECIS). Die Kommission ist bemüht, die Informationen stets auf dem neuesten Stand zu halten. Wir übernehmen jedoch weder ausdrücklich noch stillschweigend Verantwortung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite enthaltenen Informationen.

Europäische Solidarität bei der Unterstützung von Asylsuchenden

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie hat die Kommission Griechenland unterstützt, um gefährdete Menschen vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen und eine Gesundheitskrise in den Flüchtlingslagern zu vermeiden. Die Kommission beobachtet weiterhin die Entwicklung auf dem Festland und auf den Inseln, auch über das in Griechenland tätige Personal, und leistet den griechischen Behörden operative und finanzielle Unterstützung. Die Kommission ist ferner entschlossen, Soforthilfe bereitzustellen, die erforderlich ist, um die Folgen von Krisensituationen wie dem Brand im Aufnahme- und Identifizierungszentrum Moria auf der Insel Lesbos abzumildern.

Gemäß der Zusage von Präsidentin von der Leyen bei ihrem Besuch in Griechenland Anfang März wurden unverzüglich 350 Mio. EUR zur Unterstützung von fünf Projekten zur Migrationssteuerung im Rahmen der Soforthilfe bereitgestellt. Hierzu zählte die fortlaufende Unterstützung für die Aufnahmekapazitäten auf dem griechischen Festland und auf seinen Inseln durch die Bereitstellung von Mietunterkünften und Hilfsmaßnahmen.

Darüber hinaus wurde unverzüglich reagiert, um die Ausbreitung des Coronavirus auf den Inseln in der Ägäis, auf denen sich die Aufnahme- und Identifizierungszentren befinden, zu verhindern. Ferner wurden Maßnahmen zum Schutz und zur Unterstützung unbegleiteter Minderjähriger gefördert. Insbesondere koordiniert und finanziert die Kommission die Umsiedlung unbegleiteter Minderjähriger aus Griechenland in andere Mitgliedstaaten.

Weitere 350 Mio. EUR wurden im April 2020 zur Verfügung gestellt. Die aufgestockten Mittel fließen unter anderem in den Ausbau der Aufnahmekapazitäten auf den griechischen Inseln, Dienstleistungen und Notfallmaßnahmen (z. B. Lebensmittel und andere Bedarfsartikel) in den Lagern, den Einsatz zusätzlicher Ärzteteams, eine stärkere Unterstützung der griechischen Asylbehörde und den Einsatz von Grenzschutz- und Polizeibeamten an den Außengrenzen Griechenlands. Die Finanzhilfe zielt auch darauf ab, Griechenland dabei zu unterstützen, die potenzielle Ausbreitung des Coronavirus in den Lagern zu verhindern bzw. zu verlangsamen, unter anderem durch die Überstellung schutzbedürftiger Menschen aus den Lagern in alternative Unterkünfte.

Dokumente

Factsheet: Coronakrise – gelebte europäische Solidarität